Es ist sein bis anhin bestes Werk. Man sieht, dass er sich so richtig ins Zeug gelegt hat. Diese schwungvolle Eleganz des Piratenschiffes, der Ausguck hoch oben auf dem Masten und dann natürlich die beiden grimmig grinsenden Piraten. Dem Betrachter des Bildes läuft es kalt über den Rücken. Das soll dem FeuerwehrRitterRömerPiraten mal einer nachmachen. Und sein eifriger Schüler, der Zoowärter, hat für die passende Umrahmung gesorgt. Mit seinen grossflächigen abstrakten Mustern verleiht er dem realistischen Meisterwerk einen modernen Touch.
Wer möchte, darf das Bild gerne in unserem Wohnzimmer bewundern, denn der Transport in eine Galerie gestaltet sich etwas schwierig. Leider ist das Wek noch unverkäuflich, denn irgendwo müssen wir auch noch sitzen. Die beiden Künstler haben nämlich instinktiv gespürt, dass nur eine ganz besondere Leinwand ihr Meisterwerk so richtig zur Geltung bringt: Das knallorange „Klippan“- Sofa, das vor einem halben Jahr bei uns eingezogen ist. Als wahre Künstler haben sie natürlich auch dafür gesorgt, dass ihr Werk unsterblich ist. Alle bisherigen Versuche von uns Kulturbanausen, es zu entfernen, sind fehlgeschlagen. Und so bleibt uns nichts anderes übrig, als mit dem Werk so richtig Kohle zu machen, damit wir bald ein neues „Klippan“ anschaffen können. Kennt vielleicht jemand einen gewieften Agenten, der uns bei der Vermarktung unserer beiden Nachwuchskünstler hilft?