Was darf’s denn sein, mein Prinzchen?

Des Prinzchens erster Geburtstag naht und so langsam wird es Zeit, dass ich mich mal bei Ricardo umschaue. Nur so als Inspiration. Ich habe ja keine Ahnung, was man einem Einjährigen schenken könnte…

Tja, bei Ricardo gäbe es da so einiges. Zum Beispiel das „Hüpfpferd, Hüpf-Pferd. Hüpf Pferd“. Ist in perfektem Zustand, aber wenn das Ding genauso sprunghaft ist wie die Orthographie des Verkäufers ist das wohl nichts für unser Prinzchen. Der steht ja noch nicht einmal ganz sicher auf seinen Beinchen. Vielleicht wäre der „Winnie the Pooh auf fahrende Schildkröte“ besser geeignet, da bestimmt etwas langsamer. Sieht aber nicht nur langsam, sondern auch langweilig aus. Noch langsamer ist bestimmt der „Spielzeug schneck“. Aber vielleicht kriegt das Prinzchen einen Schreck, wenn wir ihm einen Schneck schenken. In der Menagerie der Spieltiere gibt es auch noch das „Lernlauf Hündli“. Was aber, wenn das Lauflern-Tier einen Leerlauf hat und das Prinzchen auf wackeligen Beinchen stehen lässt? Lassen wir’s lieber bleiben, suchen wir weiter.

Da wäre ein „Schwein mit Lärm“ günstig abzugeben. Normalerweise wird Lärm bei Spielzeugen ja so wunderbar euphemistisch umschrieben: „Spielt zehn verschiedene Melodien“, oder „lustige Töne auf Knopfdruck“, oder „fördert die musikalische Früherziehung“. Wenn aber der Verkäufer das Ding bereits „mit Lärm“ anbietet, muss es wirklich laut sein. Also nichts für unsere sonst schon eher laute Familie. Dann kaufe ich vielleicht doch lieber „viele spielzeug für kleine kind“. Oder was halten Sie von folgendem Angebot: „Kinder bis 36 Mte. Fr. 1.-, gebraucht“? Da erzählt man den Kindern immer, sie wären unbezahlbar und ein anderer bietet seine für einen Franken bei Ricardo an? Nein, so schlimm ist es nicht. Wenn man ganz genau hinsieht, findet man den Vermerk „wagen den man zusammenklappen kann (barbiespielzeug)“.

Nun, mitten in all dem Kram finde ich dann doch noch einige Angebote, die mir zusagen. Pessimistisch, wie ich nun mal bin, biete ich auf alle. Bleibt zu hoffen, dass ich beim einen oder anderen überboten werde. Sonst ersäuft das Prinzchen am ersten Geburtstag in seinen Geschenken.

Wobei. Eigentlich möchte ich nicht überboten werden. Denn das Babyzeug ist so unglaublich hübsch (hätte fast „süss“ geschrieben, aber ganz so schlimm steht’s noch nicht um mich), dass ich unbedingt alles haben muss.

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2 Gedanken zu “Was darf’s denn sein, mein Prinzchen?

  1. Na da bin ich ja mal gespannt ob du überboten wirst oder nicht, bei mir klappt sowas ja nie so wie ich es mir vorstelle 😀

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