Eigentlich…

… handelt dieser Beitrag davon, was für ein wunderbares Kind das Prinzchen doch ist. Ein Kind, das zwar schreit, wenn es nicht das Stofftier vom grossen Bruder ungehindert an sich reissen darf, das sich heftig dagegen wehrt, wenn es ausnahmsweise mal nicht auf dem Tisch sitzen darf, das losbrüllt wenn es die Zähne geputzt bekommen sollte, das aber keinen Pieps von sich gibt, wenn es sich die besagten Zähne wachsen lässt. Am Abend legst du ein Kind mit acht Schneidezähnen ins Bett und am Morgen holst du es mit zwei nagelneuen Backenzähnen, die sich heimlich, still und leise zu den andern Zähnen gesellt haben, wieder aus dem Bett. Kein Gesabber, kein Gebrüll, kein wunder Po und die Zähne sind trotzdem da. Endlich ein Kind, das weiss, wie man richtig zahnt! Habe ich ihn nicht gut hingekriegt, meinen Prinzen?

Habe ich nicht, zumindest nicht, was das Zahnen betrifft. Und für den äusserst gut gelungenen Rest kann ich mir wohl auch keine Lorbeeren holen. Ich habe das grossartige Menschlein ja bloss ausgebrütet, mehr nicht. Aber beim Zahnen, da habe ich nun ganz eindeutig keinem Wunderkind das Leben geschenkt: Das Kind brüllt nämlich nicht dann die halbe Nacht, wenn der Zahn am Durchbrechen ist, nein, es brüllt in der Nacht danach. Und dann auch noch in der Nacht nach der Nacht danach. Und in der Nacht nach der Nacht nach der Nacht danach.

Oder ist das vielleicht schon der nächste Zahn, der durchdrückt? Ich weiss es nicht so recht. Ich habe ja auch fast gar keine Erfahrung mit dem Thema….

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