Es wird alles noch viel lustiger

Das Prinzchen kann jetzt nämlich nicht bloss au dem Bett klettern – inzwischen gar ohne die Hilfe seines Riesenbären -, er hat jetzt auch herausgefunden, wie man den Trip Trap zweckentfremdet, um zum Wasserhahn zu gelangen. Und zur Herdplatte. Und zum Fenstergriff. Weil das alles noch nicht spannend genug ist, versucht unser Jüngster mit ziemlich beachtlichem Erfolg, frisch angezogen in die volle Badewanne zu klettern, wenn der Zoowärter und der FeuerwehrRitterRömerPirat ein Bad nehmen. Als jüngstes Kind hat der Kleine natürlich auch noch einen besonders starken Drang, die Eltern mit unerwarteten Fähigkeiten zu überraschen – ich rede da aus eigener Erfahrung – und deshalb bringt es unser Prinzchen schon im zarten Alter von 18 Monaten fertig, eine geschlagene halbe Stunde zu toben, wenn die böse Mama ihm den Zutritt zum Badezimmer und damit zur vollen Badewanne verwehrt. Wenn er dann voller Zorn seinen Nuggi (Für meine Leser aus Deutschland: Das ist das Ding, das man den Babys in den Mund stopft, damit sie aufhören zu brüllen) in die Ecke schmeisst und mit den Füssen stampft, dann sehe ich dass das Trotzalter im Anzug ist. Jetzt schon.

Oh ja, das Prinzchen zieht alle Register, um zu verhindern, dass mir langweilig wird. Er denkt sich wohl, dass ich mit meinem letzten Baby noch einmal so richtig viel Spass haben soll. Oder vielleicht hat er ja neulich mein sentimentales Gesülze gelesen und will jetzt mit allen Mitteln verhindern, dass ihm eines Tages ein kleines schreiendes Bündel den Platz streitig macht.

7 Kommentare zu “Es wird alles noch viel lustiger

  1. Ist doch wunderbar! Und wunderbar, dass du mit genügend Humor gesegnet bist, auch über eine Reihe solcher Aktionen schmunzeln zu können.

    • Ich finde das ja auch wunderbar, zu dumm nur, dass ich nicht mehr die Nerven einer Fünfundzwanzigjährigen habe. Da stosse ich dann trotz Humor manchmal an meine Grenzen…

      • Mir scheint, dass du trotzdem eine extra große Portion Humor hast, wenn du so darüber berichten kannst – wenigstens im Nachhinein, das finde ich toll. Wünsche dir, dass du weiter genügend Nerven behältst mit deinem Jüngsten und den anderen. An meine Grenzen stoße ich bei sowas auch regelmäßig, wahrscheinlich nicht nur, weil ich nicht mehr 25 bin.

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