Balkontomaten

Heute zwischen ganz viel Nichtstun – lesen, ab und zu ein paar Abschnitte schreiben, „Meinem“ und den Kindern auf die Nerven fallen, mit meinen Tomaten quatschen und schlafen – ist mir aufgefallen, dass meine diesjährige Balkonbepflanzung ganz gut geraten ist. Dabei war es eine reine Verzweiflungstat, weil ich im Mai noch so viele Setzlinge hatte, die ich nicht sterben lassen wollte, auf unserem altersschwachen Balkon aber nicht in schweren Töpfen unterbringen konnte. Weil gerade ein grosses Stück dickes Vlies herumlag und ich ein oder zwei Sack Erde übrig hatte, wagte ich den Versuch: Das Balkongeländer, das für Blumenkistchen vorgesehen wäre, mit Vlies ausgelegt, Erde eingefüllt und Tomaten gepflanzt. Nach einiger Zeit zeigte sich, dass die Pflänzchen dort ganz gut gedeihen und weil inzwischen die ersten Tomaten reifen, wage ich, so zu tun als wäre ich eines jener Garten-Genies, die anderen sagen können, wie sie mit wenig Aufwand viel Ertrag bekommen. 

Na ja, solange es hell ist, sieht das Ganze nicht so spektakulär aus, aber wenn ihr jetzt sehen könntet, wie das nachts aussieht, wenn die Vögel leuchten, die mir im schwedischen Möbelhaus zugeflogen sind, dann würdet ihr jetzt ganz bestimmt ein wenig neidisch. Und wenn „Meiner“, der hier für das Fotografieren zuständig ist, meine schönste orangefarbene Tomate ins Bild gekriegt hätte, würde euch jetzt das Wasser im Munde zusammenlaufen. 

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