Bye bye, Büsi

„Auch Katzen leben nicht ewig“, mögen die einen vielleicht sagen.

„Es passieren viel schlimmere Dinge auf dieser Welt“, die anderen.

„Damit muss man rechnen, wenn man Haustiere hat“, die Dritten.

Das alles mag stimmen, aber sie war halt auch Teil unserer Familie. Wurde unter unserem Sofa geboren, als die Familie am Nebentisch Mittagessen ass. Begleitete Karlsson regelmässig treu zur Schule und wollte mehr als einmal gar mit zum Elterngespräch. Heimste mit ihrem einmalig gemusterten Fell unzählige Komplimente ein. Tanzte so possierlich auf unseren Nerven herum, dass man ihr nie richtig böse sein konnte, nicht mal, wenn sie eine Lieblingstasse runterschmiss oder ihr Geschäft am falschen Ort verrichtete. War uns allen lieb und teuer, auch wenn sie „nur“ eine ganz gewöhnliche Hauskatze war.

Nun ist sie weg, aus dem Leben gerissen durch einen rücksichtslosen Autofahrer, der nicht mal den Anstand hatte, sich um sie zu kümmern. Hätte nicht eine Fussgängerin das leidende Tier gefunden, sie wäre wohl elend in der Kälte verendet, doch so konnte sie zumindest in Karlssons Begleitung aus dem Leben scheiden.

Solche Dinge passieren eben, ich weiss. Aber weh tut’s trotzdem. 

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4 Kommentare zu “Bye bye, Büsi

  1. Es tut sogar schrecklich weh. Und es tut mir leid für euch alle! Uns gings diesbezüglich in den letzten 8 Monaten ganz schön bescheiden. Unser alte Kätzin starb an Krebs, unser junger Wilder wurde von einem Auto erwischt und wir mussten ihn nach Operationen und Rettungsversuchen einschläfern lassen und unsere 2 Kätzin starb vor 3 Wochen an Alterschwäche. Wir wollten, weil wir so litten, keine neuen Tiere mehr zu uns nehmen. Unseren alten Kater Mogli hatten wir aber nun alleine. Und so haben wir Pinky und Brain zu uns geholt. Die Geschichte der Beiden habe ich soeben online geschaltet. Vielleicht tröstet sie euch ein bisschen. Toi toi toi ! 😦

  2. Das tut mir unendlich Leid für euch 😦 Wir haben nun seit ca. 5 Jahren Katzen im Haus, zwei Katzen haben wir auch auf diese Art wieder verloren. Es ist die schlimmste Art ein Tier zu verlieren überhaupt, finde ich; plötzlich ist es fort und man weiß, dass man jemandem die Schuld geben könnte, doch der hat es vielleicht nichtmal gemerkt. Noch dazu kann man seine anderen Tiere ja deswegen nicht einfach zuhause einsperren, obgleich man vielleicht möchte.

    Wie gesagt, ihr habt mein vollstes Mitgefühl.

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