Zahnarztbesuche machen einfach keinen Spass mehr

Was ist bloss aus dem guten alten Zahnarztbesuch geworden? Zwei Stunden im Wartezimmer sitzen und lesen, fünf Minuten im Behandlungszimmer auf dem Stuhl liegen, wo die Dentalhygienikerin einen kurzen Blick auf die Zähne wirft, darüber jammert, mit dieser Mundhygiene mache man die Zahnärzte arbeitslos und einen wieder nach Hause schickt? Das waren die Zeiten, als ein Zahnarztbesuch noch Spass machte.

Aber heute ist das alles gar nicht mehr lustig. Kaum hast du es dir im Wartezimmer bequem gemacht und dich in die Lektüre vertieft, wirst du auch schon ins Behandlungszimmer gerufen. Vorbei die Zeiten, als Ärzte ihren Terminplan derart überfrachteten, dass du dich als Patientin auf eine gemütliche Auszeit im Wartezimmer freuen konnte. Okay, dafür hast du auch keine Zeit mehr, während der endlosen Wartezeit schon wieder Mundgeruch zu entwickeln. Und die Parkuhr musst du zwischendurch auch nicht mehr nachfüttern gehen.

Und dann erst die Behandlung. Die Dentalhygienikerin findet zwar auch heute noch, da sei alles in bester Ordnung. Was aber nicht mehr bedeutet, dass du nach Hause gehen kannst, sondern, dass du die Zähne nur mit Ultraschall gereinigt bekommst und nicht mit der Stahlbürste. Dass das Blut nur fliesst, weil die Zahnseide etwas zu tief ins Zahnfleisch eingeschnitten hat und nicht, weil man Zähne heraus operiert hat. Dass die Zahnärztin, die zur Begutachtung herbeigerufen wird, nicht gleich zum Bohrer greift, sondern nur androht, man werde dann vielleicht nächstes Jahr mal etwas machen müssen. Nach etwas mehr als einer Stunde verlässt du die Praxis mit schmerzendem Kiefer und wundem Zahnfleisch.

Und fragst dich, wie das die Leute überstehen, die auch noch einen Eingriff über sich ergehen lassen müssen.

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Nicht schon wieder!

Wenn ich den Kerl erwische, der die Magen-Darm-Grippe in dieses Hotel eingeschleppt hat, muss er sich warm anziehen. Nicht mal zehn Tage im Jahr kann man das Leben geniessen, ohne an Viren, Bakterien und dergleichen denken zu müssen. Und das in einem Land, in dem man anscheinend noch nie etwas von Itinerol-Tabletten gehört hat. Dies zumindest behauptet die Apothekerin, die mich mit Kaugummis gegen Reiseübelkeit und einem Reisschleim für das Prinzchen in den Kampf gegen die Magen-Darm-Seuche ziehen lässt. Dass sie mir „Schönen Urlaub noch!“ hintendrein ruf, grenzt an Zynismus.

So kämpfen wir mit einer Familienpackung Cola, Weissbrot und Kaugummis gegen Übelkeit und Durchfall und probieren den Humor nicht zu verlieren. Immerhin sind noch alle Blinddärme ganz…

Junk Food

Fleischkäse ist gesund. Wie, Sie glauben mir nicht? Bis vor einigen Tagen sah ich das auch noch anders. Ich schaute  immer zuerst nach allen Seiten, bevor ich es wagte, Fleischkäse in den Einkaufswagen zu legen. Wenn ich sicher war, dass mich niemand beobachtet, schlug ich zu. Warum das? Nun ja, ich kenne das auch. Beim Warten an der Kasse schaue ich, was die Leute vor mir aufs Band legen und ohne es zu wollen, bilde ich mir ein Urteil über sie. Und die anderen machen das bei mir wohl auch. Seit einigen Tagen aber hat die Heimlichtuerei ein Ende. Jetzt stehe ich ganz ungeniert dazu, dass ich meinen Kindern Fleischkäse kaufe.

Woher dieser Gesinnungswandel? Nun, von Zeit zu Zeit gibt es an der Schule unserer Kinder ein „gesundes Znüni“. Letztes Mal gab’s Gemüsespiessli mit Fleischkäse. Fleischkäse ist also von der Schule offiziell für gesund erklärt. Wie soll ich jetzt noch behaupten können, er sei ungesund? Deshalb ist er ab sofort von der Junk-Food-Liste gestrichen.

Auch Gläschenbrei gehörte für mich lange zu den verbotenen Nahrungsmitteln. Nicht, weil er ungesund ist, doch eine Mutter, die etwas auf ihre Kochkünste gibt, verzichtet auf Fertigprodukte, auch für das Baby. Leider ist es aber so, dass ich bei jedem Kind etwas weniger Zeit zum Breikochen habe und deshalb habe ich mir angewöhnt, für ganz dringende Fälle ein paar Gläschen vorrätig zu haben. Damit abgefunden habe ich mich aber noch nicht ganz. Und so ertappte ich mich neulich dabei, wie ich die Gläschen so rasch als möglich verschwinden liess, als der Versicherungsvertreter vorbeikam. Der Mann ist knapp aus den Windeln und weiss vermutlich nicht einmal, dass Babys Brei essen und ich verstecke den Gläschenbrei!

Wird langsam Zeit, dass ich ein etwas entspannteres Verhältnis zu Fertigprodukten und Junk Food entwickle. Nicht ganz so entspannt jedoch wie jene Leute, die denken, sie hätten selber gekocht, wenn sie Stocki mit Fischstäbchen zubereitet haben.

Nichts für Skeptiker

Achtung! Diese Geschichte ist nichts fürs Menschen, die finden, man müsse alles immer wissenschaftlich belegen können. Deshalb bitte ich meine Leserinnen und Leser, Beda Stadler nichts zu verraten. Sonst müssen wir uns wieder seine Tiraden anhören.

Nein, es war keine alternative Heilmethode, die dazu geführt hat, dass die Krücken seit fast zwei Wochen nutzlos in der Ecke stehen und ich wieder die Treppe hochrenne, als sei nie etwas gewesen. Es war ein Gebet, und zwar nicht eines bei irgend einem Wunderdoktor, sondern eines mit drei Frauen, die genau wie ich, nicht sicher waren, ob etwas passieren würde. Aber es passierte etwas. Wir waren noch nicht fertig, da knackte es zwei oder dreimal und danach war das Knie wieder so gut wie neu. So schnell, wie der Unfall passiert war, so schnell war alles wieder gut.

Wenn nun die lieben Kinderlein noch so nett wären, mich nicht mit herumliegenden Flaschen zu Fall zu bringen, könnte ich wieder springen wie ein junges Reh.

Solidarität

Für alle die nachgefragt haben: Nein, dem Knie geht’s leider nicht besser, sondern schlechter. Aber was soll’s? Es ist Frühling, der Kirschbaum blüht und nächste Woche geht’s ab in die Röhre. Und ausserdem habe ich einen, der sich wunderbar mit mir solidarisiert. Wann immer der Zoowärter sich weh tut, sei es im Gesicht, an den Fingern oder am Fuss, jammert er laut „Aua, tuet so weh mini Chnüü! Muesch blase.“  Jammere ich, fragt er fürsorglich nach: „Tuet so weh dini Chnüü?“

So bauen wir uns durch gemeinsames Jammern immer wieder auf.  Geteiltes Leid ist bekanntlich halbes Leid.

Das perfekte Timing

Gibt es einen besseren Moment, sich eine Magen-Darm-Grippe aufzulesen, als dann, wenn Mama ein lädiertes Knie hat? Natürlich nicht, und deshalb hat sich Linus mit der Schmusedecke, der übrigens seit einigen Tagen nicht mehr Linus mit der Schmusedecke, sondern Zoowärter heisst, weil er nur noch mit einer ganzen Ansammlung von Stofftieren, vom Waschbären bis zum Gummi-Waran herumläuft. Also eben, dieser Zoowärter hat sich sofort eine Magen-Darm-Grippe zugelegt, sobald er merkte, dass die Mama jetzt immer mit diesen sonderbaren Stöcken unterwegs ist. Denn gibt es etwas witzigeres, als zuzusehen, wie die Mama ins Schwitzen kommt, weil sie nicht schnell genug zur Stelle ist, wenn der Mageninhalt wieder hochkommt? 

Gibt es einen besseren Zeitpunkt zum Zahnen, als dann, wenn die Mama einem nicht herumtragen kann? „Natürlich nicht“, hat sich das Prinzchen gesagt, und darum ist er jetzt fleissig dabei, sich die Zähnchen wachsen zu lassen. Natürlich sieht man noch keinen Zahn, aber schreien, wenn man normalerweise friedlich im Bettchen liegen würde, ist zur Abwechslung gar nicht so schlecht.

Gibt es einen besseren Zeitpunkt, mit Mamas Stöcken Gewehr zu spielen, als dann, wenn die Mama ohnehin gerade dabei ist, das Gleichgewicht zu verlieren? Nein, sagt sich der FeuerwehrRitterRömerPirat und rast fröhlich mit den Stöcken durch die Wohnung. Die Mama, die auch sonst nicht die Schnellste ist, kommt ihm jetzt garantiert nicht nach.

Gibt es einen besseren Zeitpunkt, mit drei Decken auf dem Fussboden zu campieren, als dann wenn die Mama ihre Füsse kaum heben kann, ohne vor lauter Schmerz laut aufzuheulen? Natürlich nicht und deshalb kuschelt sich Luise am frühen Morgen wohlig in ihre Decken und zwar vorzugsweise bei der Türschwelle. Einfach, um ein bisschen Spannung in den grauen Alltag zu bringen.

Gibt es einen besseren Zeitpunkt, der kleinen Schwester so richtig eins überzubraten, als dann, wenn die Mama nicht schnell genug ist, dazwischenzukommen? Nein, sagt sich Karlsson vom Dach und piesackt seine Schwester wo er nur kann. Die Mama könnte sich sonst noch langweilen, wo sie doch jetzt kaum mehr aus dem Haus kommt.

Vielleicht war es doch nicht die beste Idee, sich das Knie ausgerechnet jetzt zu verletzen…

Aprilscherz?

Grundsätzlich habe ich kein Problem damit, dass die Hausärzte heute gestreikt haben. Der Couchepin ist ja wirklich unmöglich, oder, wie meine Tante schon vor Jahren festgestellt hat, „ein Büffel“. Aber hätten die Hausärzte nicht vorgängig mein rechtes Knie über ihren Aktionstag ins Bild setzen können? Mein Gehirn wusste ja davon, doch hätte mein rechtes Knie gewusst, dass heute kein Arzt zur Verfügung steht, hätte es bestimmt noch einen Tag länger damit gewartet, mir das Leben zu erschweren. Aber eben, mein rechtes Knie hat von Gesundheitspolitik keine Ahnung und deshalb verbrachte ich den Mittwochnachmittag nicht in der Badewanne oder beim Ostergeschenkeshopping, sondern auf der Notfallstation des Kantonsspitals.

Und ich kann nicht mal viel dafür. Ein falscher Schritt beim Kochen und zack! ist das Knie im Eimer. Es frage mich niemand, wie ich es mit diesen höllischen Schmerzen geschafft habe, mich vom Boden aufzurappeln, die Wähe in den Ofen zu schieben, das Prinzchen zu beruhigen, die grossen Jungs mit dem Auto in der Spielgruppe abzuholen und die kleinen Jungs in den dritten Stock zu hieven. Ich weiss es nämlich selber nicht. Irgendwann machte mich meine Mutter darauf aufmerksam, dass es ja noch Schmerzmittel gebe. Zum Glück verlieren Grossmütter nicht so schnell den Überblick wie Mütter…

Tja und dann begann die Suche nach medizinischer Versorgung. Und irgendwann blieb nur noch die Notfallstation, weil der diensthabende Arzt kein Röntgengerät hat. Nach endlosem Warten war der Fall dann klar: Krücken und vier Wochen ohne Sport, dann wird man weitersehen.

Fragt sich nur, wie ausgerechnet ich es vier Wochen ohne Sport aushalten soll. Immerhin absolviere ich, wie fast alle Mütter, täglich zwischen sieben Uhr früh und neun Uhr spät einen Halbmarathon.

Wer seid Ihr, mein Herr?

Begegnungen mit Menschen, die man nicht regelmässig sieht, sind in diesen Tagen einfach nur peinlich. Da gehst du ahnungslos einkaufen, siehst ein bekanntes Gesicht und schon steckst du mitten im Schlamassel. Dein Gehirn versucht, die Checkliste durchzuarbeiten. a) Kenne ich die Person persönlich, oder habe ich sie neulich in der Zeitung gesehen? b) Wenn ich sie persönlich kenne, ist es jemand, den ich seit Jahren nicht mehr gesehen habe und ich kann davon ausgehen, dass die Person nicht mehr kennt? Oder ist es jemand, den ich erst vor ein paar Wochen zum letzten Mal getroffen habe? c) Von wo kenne ich die Person überhaupt? In welche Schublade muss ich sie stecken? d) Wie um Himmels Willen heisst die Person?

Gewöhnlich liefert das Gehirn die Antworten innert Sekundenbruchteilen. Aber was ist schon gewöhnlich, wenn man am Ende der fünften Schwangerschaft steht? Deshalb laufen solche unverhofften Begegnungen etwa folgendermassen ab.
Fremde: „Hallo Tamar!“
Mist, die Person kennt meinen Namen. Also müsste ich ihren auch kennen. Aber ich habe keinen blassen Schimmer. Es bleibt also nur Eines: Flucht nach vorn.
Ich: „Äh, hallo. Hör mal, es ist mir furchtbar peinlich. Ich weiss, dass ich dich kennen sollte, aber ich habe keine Ahnung, woher und wie du heisst. Passiert mir in letzter Zeit öfters.“
Fremde: „Kein Problem. Ich bin die Mirjam (Namen geändert), die Mama von Vanessa. Wir kennen uns vom Turnen.“
Turnen? Stimmt, das habe ich mal geleitet. Ist schon eine Ewigkeit her, also genauer gesagt, drei Monate. Wer kann  da noch an alles im Kopf beahlten?
Ich: „Ach ja, jetzt erinnere ich mich wieder. Die kleine Vanessa, natürlich!“
Fremde: „Sag mal, du bist nicht zufällig schwanger. Dann vergisst man doch alles, oder?“
Schwanger? Natürlich, doch das kannst du ja nicht wissen. Ich bin ja auch erst im neunten Monat und gleich platzt mir die Fruchtblase. Doch das sieht man mir ja nicht an.
Der Rest des Gesprächs verläuft normal und man kann bloss hoffen, dass man es nicht vergessen hat, bis man der Person das nächste Mal über den Weg läuft. „Wochenbettdemenz“ hat neulich jemand diesen Zustand genannt. Ein schönes Wort, oder? Zu dumm nur, dass das Wochenbett noch gar nicht angefangen hat. Erfahrungsgemäss wird die Sache nur noch schlimmer in der Stillzeit. Das kann ja heiter werden. Wer wisen will, wie die Zukunft aussieht, lese nach bei „Asterix – Der Kampf der Häuptlinge“.
„Wer seid Ihr, mein Herr? Und wer ist dieser Miraculix, von dem Ihr dauernd redet?“

Grrrrrrrrrrrrrrr

"Wenn Sie berufstätig wären, würde ich Sie krank schreiben." Der Nächste, der es wagt, diesen Satz zu mir zu sagen, muss sich warm anziehen. Ist man denn weniger krank, bloss weil man am Ende des Monats kein Gehalt bezieht? Schmerzt der Rücken weniger, wenn man den ganzen Tag zu Hause schuftet, anstatt im Büro zu sitzen? Hat man weniger Anspruch auf Erholung, bloss weil man momentan gerade keinen Arbeitsvertrag hat?

Die Krankenkassen unterstützen diese Ungerechtigkeit noch. Da nützt kein Arztzeugnis, kein ausführlicher Bericht. Erst wenn die Mutter zusammengebrochen ist, wird bezahlt. Man sei nicht zuständig für sozial belastende Situationen, heisst es so schön. Und die Mutter darf sich weiter den Rücken ruinieren, bis er dereinst so kaputt sein wird, dass er die Krankenkasse einiges mehr kosten wird, als die paar Wochen Haushalthilfe. 

Nun, für Gerechtigkeit in diesen Belangen ist es wohl etwas zu früh. Da müssen erst noch ein paar Brangelina-Babies her, bevor sich die Gesellschaft wieder daran gewöhnt, dass Mutterschaft ein Knochenjob sein kann. Bis dahin soll sich bloss niemand wundern, dass die realen Mütter wenig gemeinsam haben mit den strahlenden Frauen in der Werbung. 

Geplatzte Träume

Eigentlich hat man sich die Ferien schon etwas anders vorgestellt. Und diesmal lag es nicht daran, dass man sich die Feriendestination unsorgfältig ausgesucht hätte. Oder dass der Hotelprospekt zuviel versprochen und zu wenig gehalten hätte. Oder dass gegenüber des Hotels gebaut worden wäre. Nein, es war wirklich alles perfekt. Es war ein geplatzter Blinddarm, der den Traum von den unbeschwerten Ferien zum Platzen brachte.

Der Älteste hatte diese Schmerzen schon öfters mal gehabt. Wir waren auch schon mitten in der Nacht vergeblich mit ihm ins Spital gefahren. Wie also hätten wir wissen sollen, dass es diesmal ernst galt? Irgendwann wurde uns dennoch klar, dass wir handeln mussten. Der Hotelier, der Gott sei Dank ein freunlicher Mensch war, fuhr das Kind zu einem befreundeten Arzt. Und dann stand plötzlich die Ambulanz vor der Hoteleingang. Sofort ab ins nächstgelegene Spital. Es bleibt kaum Zeit, sich von Papa und Kind zu verabschieden und dann ist man allein. Allein mit seinen Ängsten. Allein mit all den Schauergeschichten, die man im Laufe der Jahre gehört hat und die einem ausgerechnet jetzt wieder in den Sinn kommen. 
An Schlaf ist natürlich nicht zu denken. Man schickt bange Gebete zum Himmel und hofft auf den erlösenden Anruf, den man zugleich auch fürchtet, denn es könnte ja etwas schiefgegangen sein. Um zwanzig nach zwei dann die erlösende Nachricht: Die OP ist überstanden, der Junge ist bereits wieder wach. Aber der Blinddarm war durchgeborchen, seit zwei Tagen schon. Schlafen kann man jetzt erst recht nicht mehr. Einerseits ist man ganz kribbelig vor lauter Dankbarkeit. Andererseits melden sich jetzt die Vorwürfe. Welche Rabeneletern lassen denn ihr Kind so lange leiden? Und was wäre, wenn das Kind erst später ins Spital gekommen wäre?
Die nächsten Tage  heisst es, das kranke Kind zu betreuen. Statt entspannender Besuche in der traumhaft schönen Hotelsauna, Schwitzen im stickigen Spitalzimmer. Statt Schlemmen am Buffet Herunterwürgen der Spitalkost. Doch in diesem Moment ist das alles egal. Hauptsache, das Kind lebt. Hauptsache, es hat jemand besser aufgepasst, als wir dies getan hatten.