Jellowsubmarine, bring mir den Vorrat!

Der Fisch ist Schuld, da bin ich mir ganz sicher. Nun ja, so ganz sicher vielleicht doch nicht, aber ich will einfach nicht wahrhaben, dass ich mir schon wieder einen Magen-Darm-Käfer zugezogen habe. Also muss eben dieser blöde Fisch, den ich gestern auf Ahnenforschungstour in der Westschweiz zum Mittagessen serviert bekam, als Sündenbock herhalten. Und es gibt durchaus Anzeichen dafür, dass er es war, der diese elenden Bauchkrämpfe ausgelöst hat.

Nur schon die Tatsache, dass man mir die Wahl zwischen Fleisch und Fisch anbot, als ich vegetarisch verlangte, hätte mich misstrauisch stimmen sollen. Aber mit leerem Magen und einem Kopf voller Urahnen auf Französisch zu diskutieren, ob Fisch Fleisch ist oder nicht, war mir dann doch etwas zu dumm und so nahm ich eben den Fisch. Als man ihn mir dann vorsetzte, kaum hatte man den Salatteller vor mich hingeknallt, hätte mir dämmern müssen, dass der Kerl den Kochtopf wohl schon seit längerer Zeit nicht mehr gesehen hatte und die letzten Stunden in irgend einem Warmhaltebehälter verbracht. Aber eben, ich war hungrig und es warteten noch ein paar weitere Urahnen darauf, erforscht zu werden.

Also schlang ich den Fisch mit Todesverachtung herunter, bis zu jenem Bissen, der wohl nicht nur die Pfanne, sondern auch das Meer schon sehr lange nicht mehr gesehen hatte. Dieser eine Bissen war eben der berühmte Bissen zuviel und so brachte ich aus dem Land meiner Urahnen eine zünftige Magenverstimmung mit, die dazu führte, dass heute „Meiner“ so tun musste als sei er vollkommen fit, damit ich mich ungestört den Nachwehen meines „vegetarischen“ Mittagessens widmen konnte.

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Windstille

Karlsson, Luise und der FeuerwehrRitterRömerPirat in der Schule, der Zoowärter im Kindergarten und das Prinzchen in der Krippe. Die nasse Wäsche ist aufgehängt, Geschirrspüler und Waschmaschine laufen, die Wohnung ist aufgeräumter als gewöhnlich. Von draussen die üblichen Alltagsgeräusche, drinnen einzig das Ticken der Uhr und das Schnurren der Katzen. Zwei Stunden noch bis das Mittagessen auf dem Tisch stehen muss, bis dahin einfach nur Ruhe.

Diese heiligen Zeiten der absoluten Windstille gäbe es nicht, hätten nicht Herbststürme unser Leben durcheinander gewirbelt. Ich bin unendlich dankbar für diese Momente, ich bin aber ebenso dankbar, dass unser Leben nicht immer so still ist wie oben beschrieben.

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Auf die Plätze, fertig….

Der Startschuss in die diesjährige Käfer-Saison ist gefallen. Zu Beginn sah es ganz danach aus, als würde der FeuerwehrRitterRömerPirat allen anderen die Show stehlen. Doch dann entpuppte sich das, was wir als erste Anzeichen einer ausgewachsenen Erkältung ansahen, als Fehlstart. Ein steifer Hals, ein Hauch von Müdigkeit und das war’s dann auch schon. Während sich aller Augen noch auf den FeuerwehrRitterRömerPiraten richteten, machte sich das Prinzchen heimlich in die Startlöcher. Und siehe da, der Jüngste zeigt den anderen, wo es lang geht. Mit Fieber, Triefnase und schlechten Träumen zieht er an allen anderen vorbei. Karlsson, Luise und der Zoowärter, die bisher noch auf den Zuschauerrängen sitzen, reagieren ganz unterschiedlich auf den Erfolg ihres jüngsten Bruders. Während Luise ihn mit „Komm schon, Prinzchen, du schaffst das. Bald bist du am Ziel“, anfeuert, lässt der Zoowärter kein gutes Haar an Prinzchens Auftritt. Zu quengelig, zu nervig, zu wenig lustig. Karlsson hingegen scheint noch gar nicht bemerkt zu haben, dass das Rennen begonnen hat. Sein einziges Ziel ist derzeit ein gelungener Übertritt an die Oberstufe, da hat man keine Zeit für diese läppischen Käfer. Ich hingegen beobachte mit Spannung, was auf der Käfer-Rennbahn abgeht und weil der Wettlauf so viel aufregender ist als das Zuschauen, laufe ich mich schon mal mit Ohrensausen und einem Hauch von Schnupfen warm.

„Meiner“ läuft dieses Jahr ausser Konkurrenz. Es dürfte schwierig sein, mit den gewöhnlichen Feld-Wald-und Wiesenkäfern die gleiche Leistung hinzukriegen wie er. Und ich gehe nicht davon aus, dass ihm einer von uns den Titel als „König der Käfer“ vergönnt.

Ich wollte nur mal fragen…

Glaubt mir, ich gehöre nicht zu der Sorte Menschen, die keinem trauen, der einen weissen Kittel und einen Doktortitel trägt. Im Gegenteil, ich vertrete standhaft die Meinung, dass Ärzte auch nur Menschen sind und darum denke ich nur Gutes von ihnen, solange sie nichts tun, um mein Misstrauen zu wecken. Zu dumm, dass nicht alle Herren Doktoren – meist sind es tatsächlich die männlichen Exemplare – daran interessiert sind, mein Vertrauen zu gewinnen. Ein paar  Beispiele gefällig?

Nun, da wäre mal der Moment, als Mama Venditti zum iPad griff, um ganz sachte per Mail nachzufragen, weshalb man sie denn nie darüber informiert habe, in welches Spital der Herr Gemahl gebracht worden sei und welche Diagnose man ihm gestellt habe. Das alles musste der fiebernde Patient seiner Frau nämlich selber mitteilen, mit der Einschränkung, dass viele Details die Hitze des Fiebers nicht überstanden hatten. Die lapidare Antwort des Arztes auf die Anfrage: „Tut mir Leid, Frau Venditti, ich wäre nie auf die Idee gekommen, mit Ihnen Kontakt aufzunehmen. Ihr Mann war ja ansprechbar und es gab keinen Anhaltspunkt dafür, dass er unseren Erklärungen nicht folgen konnte.“ Und ich unterbelichteter Laie hatte doch tatsächlich geglaubt, 40 Grad Fieber und zeitweilige Verwirrtheit könnten „Meinen“ daran hindern, die Erläuterungen der Ärzte zu verstehen. 

Oder nehmen wir das schüchterne Nachfragen, ob „Meiner“ vielleicht nicht allmählich etwas allzu mager werde. Aus reiner Neugierde natürlich, nicht weil ich mir Sorgen gemacht hätte, dass er drei Tage lang keinen Bissen bei sich behalten konnte und die Untergrenze für einen gesunden BMI gerade unterschritten hatte. Ob man ihm ein wenig Schonkost verabreichen könne, wollte ich wissen. Sein Magen habe momentan etwas Mühe mit Paniertem, Gebratenem & Co. „Ach, machen Sie sich darüber mal keine Sorgen, Frau Venditti. Ihr Mann wird dann schon wieder zu Kräften kommen. Das Erbrechen gehört eben dazu und der verminderte Appetit auch“, beruhigte man mich und deutete mir damit an, ich sollte mich aus der Sache raushalten. Eigenartig war bloss, dass man „Meinem“ ein Mittel gegen den Brechreiz verabreichte, kaum hatte ich mich auf den Heimweg gemacht. Und Schonkost war plötzlich auch zu haben.

Und jetzt also die Sache mit der Heimkehr. „Meiner“ sei nun wieder fit, um nach Hause zu kommen, beschied man uns. Was im Grunde genommen ganz nett ist, denn wir vermissen ihn ganz schrecklich. Zu dumm nur, dass nie zur Sprache kam, wie es denn nun weitergehen soll. Ich bin die Letzte, die bestreiten würde, dass es „Meinem“ bedeutend besser geht als vor einer Woche und ich bin wirklich dankbar dafür, dass die Ärzte sich seiner angenommen haben. Leider muss ich aber auch feststellen, dass da noch einiges auskuriert werden muss, bevor er den Herausforderungen des Alltags gewachsen ist. Also wieder nachhaken, wieder eine äusserst unbefriedigende Antwort: „Den Ärzten ist nichts aufgefallen. Vielleicht können Sie morgen vor dem Austritt noch ein paar Fragen stellen, heute hat ganz sicher niemand mehr Zeit.“ Schon wieder abgewimmelt, schon wieder kurz darauf die Meldung von „Meinem“, die Ärzte seien noch einmal bei ihm gewesen, hätten ihm erklärt, wo es noch Probleme gebe, worauf man achten müsse und in welchem Bereich allenfalls ein Spezialist beigezogen werden müsse. 

Allmählich fange ich an, die Sache persönlich zu nehmen, denn mit „Meinem“ scheinen sie offenbar ganz gerne zu reden. Aber der stellt auch keine dummen Fragen. Zum Fragen ist er nämlich viel zu müde. Und leider auch zu müde, um im Kopf zu behalten, was die Ärzte ihm erzählt haben.

Wie krank dürfen Eltern sein?

Blöde Frage, ich weiss. Wo doch jedes Zweijährige verstanden hat, dass richtige Eltern nie krank werden. Richtige Eltern bekommen bei der Geburt ihres ersten Kindes ein Superhelden-Kostüm geschenkt und von da an kann ihnen nichts und niemand mehr etwas anhaben, mögen die lieben Kleinen noch so viele Käfer aus Kita, Kindergarten und Karate-Unterricht mit nach Hause schleppen. Richtige Eltern kennen keinen Schmerz, keine Erschöpfung, keine Ansteckung, kein „Ich kann nicht mehr!“.

Ja, ich weiss, jetzt kommen wieder diese Einwände. „Wenn du wüsstest, wie schlimm das war, als ich diese schreckliche Grippe und keine Hilfe hatte.“ „Du hast ja keine Ahnung, wie lange ich unter meiner postnatalen Depression gelitten habe.“ „Du hättest meinen Mann erleben müssen, als er nach seiner schweren OP wieder nach Hause kam.“ Und dann kommt wohl noch der Einwand, „Meinen“ hätte es ja auch ziemlich übel erwischt.

Dazu kann ich bloss sagen, dass das alles pure Illusion ist. Kranke Eltern sind in unserem Gesundheitswesen nicht vorgesehen und darum gibt es sie auch nicht. Kranke Arbeitnehmer ja, kranke Sportler auch, kranke Manager und kranke Greise erst recht. Aber kranke Mütter und Väter? Nie davon gehört und darum kann es auch nicht sein, dass eine Mutter nach einer schweren Erkrankung eine Haushalthilfe bezahlt bekommt, ein Vater nach einer OP eine Kur. Die Familie als Hort der Glückseligkeit ist der beste Ort um zu genesen und wenn einer einwendet, bei all dem Lärm und Betrieb könne er unmöglich gesund werden, gehört ihm das Sorgerecht über seine Kinder entzogen. Wahre Eltern verfügen über eine eiserne Gesundheit – und wenn die trotzdem mal versagen sollte, steht ihnen eine Legion von Schwiegermüttern, Müttern, Freundinnen und Tanten zur Verfügung, die im Notfall einspringen. Wem das nicht reicht, dem ist nicht mehr zu helfen.

Neulich warf jemand die Frage auf, wie das mit den Partnern von Burn-out-Patienten sei. „Was geschieht eigentlich mit dem Elternteil, der zu Hause alleine den Laden schmeisst, die Kinder versorgt und sich darum kümmert, dass die Finanzen nicht aus dem Ruder laufen? Bekommt der auch Hilfe?“, fragte die Person. Ich nehme mal an, die Person wollte einen besonders lustigen Witz machen, denn sie glaubt ja wohl kaum im Ernst, dass so ein klitzekleines Burn-out-Syndrom einem mitbetroffenen Elternteil etwas anhaben könnte.

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Bloss nicht dran denken

Bloss nicht dran denken, dass diese erste Woche eben nur die erste Woche war und dass es durchaus sein kann, dass noch ein paar weitere ähnliche Wochen folgen.

Bloss nicht dran denken, dass nächste Woche die Schule wieder beginnt und „Meiner“ nicht in der Lage ist, mit Karlsson und Luise Mathematik zu büffeln.

Bloss nicht dran denken, dass die Kinder irgendwann merken, dass ich alleine nicht immer alles mitbekomme, was ihnen die Gelegenheit bietet, endlich ein paar Dummheiten auszuhecken.

Bloss nicht dran denken, dass mein Akku irgendwann leer sein könnte.

Bloss nicht dran denken, dass „Meiner“ und ich jetzt eigentlich unsere drei kinderfreien Tage hätten geniessen sollen.

Einfach nur einen Tag nach dem anderen nehmen, dankbar sein, dass wir die erste Zeit so gut überstanden haben und dass es „Meinem“ ein klein wenig besser geht.

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Und schon wieder eine Hürde…

Seit gestern Morgen ist „Meiner“ im Spital. Fit war er schon seit längerer Zeit nicht mehr, dann aber kamen das hohe Fieber, die wirren Sätze und schliesslich die Ambulanz, die ihn ins Spital brachte. Nach einigen bangen Stunden des Wartens endlich der erlösende Bescheid, dass es zwar schlimm ist, aber nicht so schlimm, wie man insgeheim stets fürchtet, auch wenn man es natürlich nie und nimmer offen ausspricht. Aus Angst, dass es eintreffen könnte, wenn man es ausspricht? Oder weil man denkt, man könnte sich lächerlich machen? Ich weiss es nicht. Auf alle Fälle atmete ich auf, als endlich der erlösende Anruf kam. Seither leben wir einmal mehr irgendwo zwischen Familienchaos und Spitalzimmer, getragen von einem dichten Netz aus Verwandten, Freunden und Bekannten. Nicht gerade das, wovon man träumt, wenn man im weissen Kleid vor dem Altar steht, aber immerhin erlebt man einmal mehr, dass man nicht alleine ist.

Tagsüber geht’s ja auch ganz gut. Die Kinder halten mich auf Trab, das Telefon klingelt mehr als gewöhnlich und zwischendurch bekommt sogar der Haushalt ein wenig Zuwendung. Abends aber, wenn alles still wird und nur noch die Katzen und ich auf dem Sofa sitzen, dann kommen die Ängste angeschlichen. „Was, wenn die ganze Sache doch gefährlicher ist, als du dir weismachen willst?“, raunen sie mir zu. „Hast du denn nicht bemerkt, dass ‚Deiner‘ heute Abend wieder so schwach war und kaum essen mochte?“ „Bist du dir sicher, dass du den Ärzten trauen kannst? Immerhin haben sie ‚Deinen‘ nicht ins Spital deines Vertrauens gebracht…“

Solange alles hell und lebhaft ist, kann ich mir einreden, dass alles fast genau so ist wie immer. Wenn ich bei „Meinem“ am Krankenbett sitze und mit eigenen Augen sehen kann, dass es ihm zwar nicht gut, aber immerhin schon etwas besser als gestern geht, dann glaube ich, dass alles wieder gut kommt. Wenn aber die Tageszeit kommt, die wir gewöhnlich miteinander oder zumindest nebeneinander verbringen, dann spüre ich, wie verloren ich mich fühle ohne den Mann, der zwar nicht perfekt, aber dennoch der Mann meines Lebens ist.

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Übervorsichtig

Okay, dass die Italiener übervorsichtig sind, ist mir bekannt. Dass man Medikamente ausser Reichweite von Kindern aufbewahren soll, leuchtet aber selbst mir ein. Aber was um Himmels Willen kann schon passieren, wenn ich die Medikamente in Sichtweite von Kindern versorge? Aus Italienischer Sicht offenbar viel, denn der Warnhinweis auf der Packung sagt klar und deutlich, dass die Kinder das Medikament nicht mal sehen dürfen. Wie man das wohl anstellt, wenn man dem Kind eine Tablette verabreichen muss?

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Erosion

Gestern bei der Dentalhygienikerin erfuhr ich, dass ich an Zahnerosion leide. „Eigenartig“, dachte ich. „Bis jetzt hiess es immer, wenn alle Leute Zähne hätten wie ich, wären die Zahnärzte arbeitslos und jetzt sollen die Dinger auf einmal erodieren. Aber was soll’s, meine Zähne werden auch nicht jünger.“ Ich hätte wohl zu viel Salat und Obst gegessen, meinte die Dentalhygienikerin und ich errötete, weil es ja wirklich stimmt, dass ich es einfach nicht schaffe, meine Finger von saftigen Pfirsichen und frischen Himbeeren zu lassen, obschon ich weiss, wie ungesund das Zeug ist. Oder bringe ich da etwas durcheinander? Nun, wie dem auch sei, die Dentalhygienikerin wusste, was zu tun ist. „Kennst du diese neue Zahnpaste gegen Zahnerosion schon?“, fragte sie und griff ins Regal mit den Gratismustern. „Das ist wirklich das Beste, was es derzeit auf dem Markt gibt. Ich geb dir doch gleich ein paar Tuben mit. Und Zahnspülung kannst du auch noch mitnehmen.“

Kaum zu Hause, probierte ich das scheusslich schmeckende Zeug aus. Beim Schrubben meiner Zähne las ich, was auf der Verpackung steht. Rund ein Drittel aller Schweizer würden an Zahnerosion leiden und darum sei es enorm wichtig, dass man die Zähne regelmässig mit dieser brandneuen Paste reinige, heisst es da. Wie gut, dass meine Dentalhygienikerin mich rechtzeitig gewarnt hat, bevor auch meine Zähne Opfer dieser neuen Volkskrankheit werden.

Ich bin mir allerdings nicht ganz sicher, ob die Zahnpaste erfunden wurde, um die neue Volkskrankheit Zahnerosion zu bekämpfen, oder ob die Zahnerosion erfunden wurde, um eine neue Zahnpaste unters Volk zu bringen.

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DIY-Romantik

So, wie es aussieht, wird es dieses Jahr nichts mehr aus lauen Sommerabenden zu zweit, schon gar nicht auswärts. Die Gründe dafür sind vielfältig: Kinder, die wegen der Wärme den Schlaf nicht finden, abendliche Gewitter, ausgerechnet dann, wenn mal etwas früher Ruhe einkehren würde, Termine, die sich einfach so in die zu kurzen Sommermonate geschlichen haben und Käfer, die mich nun schon zum zweiten Mal innert weniger Wochen heimgesucht haben und mich dazu zwingen, den ganzen Tag im Dämmerzustand auf dem Sofa zu verbringen.

Nein, so habe ich mir den Sommer nicht vorgestellt. Was also tun? Mich grün und blau ärgern? Im Selbstmitleid versinken? Das bringt ja doch nichts, Alternativen müssen her. Eine davon wäre, das iPad schnappen, im Garten die Liegestühle aufstellen, die „Meiner“ neulich im Brockenhaus erstanden hat und einen Film reinziehen. Wenn wir nicht zum Open Air-Kino können, muss das Open Air-Kino eben zu uns kommen. Jetzt muss ich nur noch „Meinen“ dazu bringen, mein Krankenlager nach draussen zu transportieren und der romantische Abend ist zumindest halbwegs gerettet…

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