Verquatschte Zeit

So langsam beginne ich, Besuche bei der Dentalhygienikerin zu fürchten. Dies nicht etwa, weil es meinen Zähnen schlecht ginge oder weil die Dame so grob mit ihnen umgeht. Es ist die Dame selbst, die mir Furcht einflösst. Da liege ich auf diesem Stuhl, den Mund weit aufgesperrt in der Erwartung, dass sie jetzt gleich nachsehen wird, wie es meinen Zähnen geht, doch stattdessen legt sie los mit ihrem Gequatsche. Ob ich in den vergangenen Jahren ein paar Kinder geboren hätte, will sie wissen. Ja, natürlich, ein paar schon, antworte ich. Fünf, um präzise zu sein und ich glaube, damit sei die Frage nach meinem schwindenden Knochen beantwortet und ich könne jetzt endlich meine Zähne zeigen.

Aber meine Zähne interessieren sie jetzt nicht mehr, sie will wissen, wie das so ist mit einer Grossfamilie. Widerwillig gebe ich ein paar der üblichen Banalitäten von mir – mit der Zeit hat man sie drauf, diese Floskeln -, doch sie unterbricht mich bald einmal. Erzählt mir, wie das heute so ist, mit einer Grossfamilie. Kein Problem mehr ist das, die Kinder sind ja alle den ganzen Tag in der Schule, da hat man kaum mehr etwas zu tun mit ihnen. Grosseltern braucht man heutzutage ja auch nicht mehr, es gibt Krippen. Ich könne froh sein, dass ich nicht mit der Schwiegermutter zusammenleben müsse, das hätten die Mütter früher nämlich noch tun müssen. Ich versuche, einen Einwand einzubringen, weil es mich nun doch etwas fuchst, dass sie – die durchblicken lässt, dass sie kinderlos ist – zu wissen glaubt, wie mein Leben aussieht. Doch mein Einwand löst nur einen neuen Redeschwall aus. Die Schweiz nicht familienfreundlich? Des sieht sie ganz anders als ich. Den Familien geht es prächtig hierzulande. Wenn die Familien bescheidener wären, müssten auch nicht Vater und Mutter zur Arbeit gehen. Ferien? Genügend Wohnraum? Alles überbewertet. Sie ist auch ohne gross geworden, hat ihr auch nichts geschadet. Diese Eltern haben aber auch immer so viele Ansprüche. Das Einzige, was sie an der Familienpolitik stört, ist dass sie, die doch Vollzeit arbeitet, nach der Pensionierung weniger AHV haben wird, weil sie verheiratet ist. Alles andere ist bestens. 

Jetzt, wo das geklärt ist, kann sie sich endlich meinen Zähnen widmen. Die Sache ist schnell abgehakt. Zwei Röntgenbilder, ein bisschen Zahnstein, ein bisschen polieren, oder wie die das nennen, dann ist es erledigt. Doch offenbar hat die Frau noch nicht genug Dampf abgelassen, darum kommt sie noch einmal auf das Thema Grossfamilie zurück. Sie muss da noch etwas loswerden bezüglich Blockzeiten. Ist doch wirklich viel einfacher geworden heute, wo die Kinder den ganzen Morgen in der Schule sind. Ihre Mutter musste jeweils noch den ganzen Morgen zu Hause bleiben, weil jeder einen anderen Stundenplan hatte. Währenddem ich noch überlege, ob ich ihr jetzt lieber von meiner Schwester erzählen soll, die Kinder und Beruf noch immer ohne Blockzeiten jonglieren muss, oder ob ich ihr sagen soll, dass es trotz Blockzeiten kaum einen Schultag in meinem Leben gibt, der so verläuft, wie er auf dem Stundenplan steht, hüpft sie weiter zum nächsten Thema. Ich hätte da mal einen Termin vergessen, sagt sie vorwurfsvoll. Ja, so etwas könne in meinem Alltag halt mal vorkommen, es sei halt… Weiter lässt sie mich nicht kommen. Einen Terminplaner müsse ich mir anschaffen, einen richtig Grossen, den ich mir an die Wand hänge, in den ich alle Termine eintrage. Nein, nein, auf gar keinen Fall die Termine auch noch elektronisch eintragen. Nur im Planer an der Wand, dann bekäme ich das schon in den Griff…

Wie gerne hätte ich der Dame gezeigt, dass ich nicht nur gesunde Zähne mit schwindendem Knochen habe, sondern dass ich auf diesen gesunden Zähnen mit schwindendem Knochen ganz schön viele Haare wachsen lassen kann, wenn es die Situation erfordert. Ich habe es dann bleiben lassen, denn zu Hause wartete der wahre Alltag einer Grossfamilie mit Home Office und dieser Alltag reagiert äusserst sensibel auf sinnlos verquatschte Zeit.  

img_5025

Gründungssitzung der „IG für eine familienfreundliche Schweiz“

Remo Largo, der Mann, den viele von uns Eltern wie einen Halbgott verehren, hat etwas gesagt, was ich in letzter Zeit auch immer wieder gedacht habe: Frauen sollten aktiv für eine familienfreundlichere Schweiz kämpfen, insbesondere jetzt, wo sie auf dem Arbeitsmarkt wieder gefragt seien. Genau dies habe ich mir in letzter Zeit auch immer wieder durch den Kopf gehen lassen. Na ja, fast genau dies, denn in meinem Gedankenspiel wären es nicht nur die Mütter, die sich für eine familienfreundlichere Schweiz stark machen sollten, sondern auch die Väter, denn die hängen da auch mit drin. „Was wir wohl alles bewegen könnten, wenn wir…“, dachte ich einen kurzen Moment lang, doch diesen Gedanken wischte ich sofort wieder beiseite, denn in meiner Fantasie stieg die Vorstellung auf, wie die erste Sitzung dieser neuen Elternbewegung ablaufen könnte:

Sitzungsleiterin (SL): „Herzlich willkommen zur ersten Sitzung unserer ‚Interessengemeinschaft für eine familienfreundliche Schweiz‘ Wir sind zusammengekommen, weil es die Politik bis anhin nicht geschafft hat, die Lebensumstände von uns Familien nachhaltig zu verbessern. Nehmen wir zum Beispiel das Dauerthema Mutterschaftsurlaub…“

Ein junger Vater, Typ „Neuer Mann“ unterbricht die SL: „Ich will doch hoffen, dass wir dabei auch gleich den Vaterschaftsurlaub thematisieren. Einfach lächerlich, was die Schweiz in diesem Bereich zu bieten hat. (Er kramt in seinen Unterlagen.) Ich habe da einen interessanten Bericht über die wirtschaftlichen Auswirkungen des Vatersch…“

SL, unterbricht ihn: „Entschuldigen Sie bitte, wenn ich Ihnen das Wort abschneide, aber soweit sind wir noch nicht. Natürlich muss das Thema Vaterschaftsurlaub ganz weit oben auf unserer Liste stehen, wenn Sie mich aber vielleicht erst einmal meine Begrüssungsworte zu Ende reden lassen. Also, wo war ich? Ja, genau…nehmen wir zum Beispiel das Dauerthema Mutterschaftsurlaub…“

Eine gestandene Mutter um die Vierzig fällt ihr ins Wort: „Möchten Sie damit sagen, dass Familienfreundlichkeit für Sie vor allem bedeutet, die Frauen so rasch als möglich wieder zurück ins Berufsleben zu schleusen? Ich möchte betonen, dass ich hier nur mitmache, wenn die Anliegen der Mütter, die freiwillig zu Hause bleiben, ebenso ernst genommen werden wie die Anliegen der berufstätigen Mütter.“

SL: „Nein, das möchte ich damit nicht sagen. Ich möchte eigentlich noch gar nichts weiter sagen, als dass das Thema Mutterschaftsurlaub eines der vielen Beispiele ist, das zeigt, wie schwierig es ist, in der Schweiz in Sachen Familienpolitik etwas zu bewegen…“

Junge Mutter mit Baby im Tragetuch, vermutlich leicht esoterisch angehaucht: „Wenn wir jetzt schon auf die Schwierigkeiten starren wie das Kaninchen auf die Kobra, werden wir es nicht weit bringen. Ich möchte uns allen Mut zusprechen. Die Geburt unserer Kinder hat Urkräfte in uns freigesetzt, die uns nun auch die Kraft verleihen, dieses geldgierige Land zu verwandeln in ein Land, in dem Kinderlachen den Lärm der Baumaschinen übertönt und in dem…“

Anzugträger mittleren Alters, Typ „Meine Frau hält mir den Rücken frei, damit ich mich auf die Karriere konzentrieren kann“: „Wir sind doch hier keine Selbsthilfegruppe. Wir wollen eine ernst zu nehmende Interessengemeinschaft bilden, die Hand in Hand mit den bürgerlichen Parteien eine wirtschaftsfreundliche Familienpolitik er…“

Ein entrüstetes Raunen geht durch die Runde, die SL stoppt den Redefluss des Anzugträgers: „Ich glaube, wir sind uns alle darin einig, dass diese Interessengemeinschaft nur darum ins Leben gerufen werden musste, weil sowohl Politik als auch Wirtschaft kläglich darin versagt haben, eine kinder- und elternfreundliche Schweiz zu gestalten. Wenn ich jetzt auf meine Eröffnungsworte zurückkommen dürfte… also…nehmen wir zum Beispiel das Dauerthema Mutterschaftsurlaub, den Kampf um bezahlbare Krippenplätze…“

Die gestandene Mutter um die Vierzig räuspert sich: „Wenn das hier darauf hinausläuft, dass Eltern dazu verdonnert werden sollen, ihre Kinder in die Krippe zu geben, bin ich sofort raus hier. Wir Mütter, die auf ein zweites Einkommen verzichten, die unsere berufliche Karriere in den Hintergrund stellen, die Tag und Nacht für unsere Kinder da sind…“

SL, inzwischen leicht gereizt:  „Da interpretieren Sie etwas in meine Worte hinein, was ich nicht gesagt habe…also, wo war ich schon wieder, ach ja, beim Kampf um bezahlbare Krippenplätze… nehmen wir auch das Beispiel der steuerlichen Benachteiligung von verheirateten Eltern…

Eine bis anhin stille Sitzungsteilnehmerin unterbricht die SL forsch: „Und was ist mit uns Alleinerziehenden? Wisst ihr eigentlich, wie hart das Leben ist, wenn man niemanden an seiner Seite hat, bei dem man sich ausheulen kann, wenn die Kinder mal wieder verrückt spielen? Wisst ihr, was es bedeutet, auf Alimente warten zu müssen? Wisst ihr, wie es schmerzt, wenn der Vater sich einen Dreck um seine eigenen Kinder schert? Wisst ihr…

Anzugsträger, entnervt: „Wieder mal die alte Leier der ach so armen alleinerziehenden Mütter. Wenn Sie wüssten, wie viele Väter ich als Anwalt vertrete, denen das Besuchsrecht vorenthalten wird und die jeden roten Rappen ihrer geldgierigen Ex abliefern müssen…“

SL: „Wenn wir jetzt bitte zum Thema zurückkommen könnten…“

Gestandene Mutter um die Vierzig, ignoriert den Einwand der SL: „Was sind wir denn eigentlich hier? Eine Kampfgemeinschaft für jene, die es nicht hingekriegt haben, ihrem Partner treu zu bleiben und den Kindern ein harmonisches Zuhause zu bieten. Also wenn das so ist, bin ich raus hier…“

Blasser junger Mann, knapp zwanzig, meldet sich zum ersten Mal zu Wort, wird aber von den anderen ignoriert: „Mich würde ja noch interessieren, wie wir hier den schwammigen Begriff ‚Familie‘ überhaupt definieren. Ich als Single mit Goldhamster fühle mich trotz meiner Kinderlosigkeit sehr stark als Familie…“

Alleinerziehende Mutter: „Diese Vorurteile sind ja mal wieder typisch. Möchte wissen, wie viel Ihnen Ihre Ehe noch bedeuten würde, wenn der Kerl, der Sie dreimal geschwängert hat, drei Wochen nach der Geburt seines dritten Kindes etwas mit dem Babysitter anfängt…“

Gestandene Mutter um die Vierzig, gehässig: „Wenn man sich keine Zeit nimmt für sie, kommen Männer eben auf solche Gedanken. Vielleicht wenn Sie ihm mehr Bewunderung und Wertschätzung entgegengebracht hätten…“

Anzugträger: „Und vor allem, wenn Sie sich nicht so hätten gehen lassen. Gewisse Frauen sind doch einfach selber Schuld, dass sie sitzen gelassen werden…“

Mutter mit Tragetuch-Baby: „Hören wir doch auf, einander mit Vorwürfen einzudecken. Wir alle sind Mütter und Väter, wir alle haben diese unendliche Kraft in uns, die Schweiz zu verändern. Ich schlage vor, wir fassen uns jetzt alle bei den Händen und…“

SL, aufgebracht: „Nichts da, wir fassen uns nicht bei den Händen, wir tun überhaupt gar nichts mehr, die Sitzung ist aufgehoben. In meinen Eröffnungsworten hätte ich eigentlich darauf hinweisen wollen, dass es noch unglaublich viel zu tun gibt, um die Schweiz zu einem Land zu machen, in dem es allen Familien – egal ob traditionell, alleinerziehend, berufstätig oder was auch immer – besser geht. Doch wie ich sehe, schaffen wir es nicht einmal, diese Tatsache festzuhalten, ohne einander an die Gurgel zu gehen. Somit erkläre ich das Projekt ‚Interessengemeinschaft für eine familienfreundliche Schweiz‘ für gescheitert.“

SL verlässt den Raum, ohne dass dies die anderen Sitzungsteilnehmer bemerken. Man munkelt, die anderen hätten weiter gestritten, bis der Wirt – ein vierfacher Vater, der das Sitzungszimmer für den ehrenwerten Zweck gratis zur Verfügung gestellt hatte – die Polizei aufgeboten habe, um den Saal räumen zu lassen. 

IMG_5150

Gedankenschnipsel nach einer anstrengenden Woche

Es war viel los diese Woche. Zu viel, um die Gedanken, die in meinem Kopf herumschwirrten, zu ganzen Texten zu verarbeiten. Darum hier nur ein paar Schnipsel zum Ende der Woche:

  • Zugfahren hat eindeutig an Unterhaltungswert eingebüsst, seitdem 90% der Passagiere mit Stöpsel im Ohr unterwegs sind. Die einzigen, die noch miteinander reden sind rüstige Rentner, die sich über den Unterhalt ihrer Liegenschaften austauschen. Spätestens nach der fünften Erwähnung von Mietern, die ihre Badezimmer falsch lüften, wünschst du dir, du hättest selber ein Paar Stöpsel dabei, die du dir in die Ohren stopfen könntest. 
  • Ziehst du als Mutter quatschend und lachend mit deinem halbwüchsigen Sohn durch die Migros, um den Wocheneinkauf zu erledigen, wirst du von den anderen Kunden angeglotzt, als wärest du ein Wesen von einem anderen Stern. Teenager und ihre Mütter sollen sich gefälligst gegenseitig anschweigen. Oder streiten.
  • Wenn du aufhörst, an verschlossenen Türen zu rütteln, kann es sein, dass plötzlich Türen aufgehen, die du gar nicht zu öffnen versucht hast. Fragt sich nur, ob du dir zutraust, durch sie hindurch zu gehen, wo du doch gar nicht damit gerechnet hast, dass sie sich für dich öffnen würden. 
  • Schreib in deinem Blog nie über Läuse. Jeder, der dir danach begegnet, hat einen Tipp für dich. Oder er tut, als kenne er dich nicht, weil er fürchtet, die Viecher könnten alleine durch Grüssen übertragen werden.
  • Nur, weil ein Film in Schweden gedreht worden ist, heisst das noch lange nicht, dass er es Wert ist, gesehen zu werden. 
  • Auch wenn du einen ganz anständigen Jugendschutz eingerichtet hast, kann es dir passieren, dass sich auf deinem iPad plötzlich nackte Frauen tummeln, wenn du deinem Jüngsten eigentlich die Legos, di er sich wünscht, hast zeigen wollen. 

image12

  • Die gibt – und gab – es leider überall

    So langsam mag ich den Satz nicht mehr hören: „Als junge Frau bist du heute ja nirgendwo mehr sicher in unserem Land.“ Seit der leidigen Geschichte mit dem Eritreer wird er geradezu inflationär verwendet und allmählich habe ich ihn satt. Was heisst da „heute“? War es früher etwa besser? Ich meine nicht. Zumindest in den vierzig Jahren, in denen ich schon auf diesem Planeten lebe, habe ich mehr als genug Belästigungen und schlimmere Dinge erlebt und dies in einem Land, in dem Frauen weitaus sicherer leben als andernorts. Unbehelligt blieb wohl schon „zu meiner Zeit“ kaum eine, nur die Schwere der Übergriffe variierte. Herausgreifen möchte ich nur ein einziges Beispiel, alles andere ist mir zu persönlich und gehört nicht hierher. 

    Ich war wohl noch keine zwanzig, als ich an einem sonnigen Nachmittag zwischen vier und fünf mit dem Velo vom Gymnasium nach Hause fuhr. Es gab mir, der Bewegungsfaulen, ein gutes Gefühl, zweimal täglich diese zehn Kilometer abzustrampeln und dabei ein paar unglaublich wichtige Selbstgespräche zu führen. Auf einem Veloweg, etwa 500 Meter vor dem nächsten Dorf, schnitt mir ein Mofa-Fahrer, der schon eine Weile hinter mir gefahren war, den Weg ab und fing ohne Vorwarnung an, mich zu begrapschen. Ich schrie den Kerl an, wie ich noch kaum je einen Menschen angeschrien habe und erstaunlicherweise machte er sich aus dem Staub. Einen Moment lanf fühlte ich mich unglaublich stark und überlegen, dann erst kam das grosse Zittern. Was, wenn er durch meinen Wutausbruch erst recht angestachelt worden wäre? Was, wenn er einen Umweg genommen hat und mir weiter vorne wieder auflauert? Was, wenn er morgen wieder kommt? 

    Nie wieder fuhr ich mit dem Velo zur Schule; die Strecke, die ich so liebte, war mir nicht mehr sicher genug und eine andere gab es nicht. Ein wildfremder Mensch – so zumindest vermute ich, er trug einen Helm – hatte mir ein kleines, aber für mich sehr wichtiges Stück Freiheit geraubt. Einfach so, weil ich eine Frau bin. Weil dies bei Weitem nicht das einzige Erlebnis dieser Art war, nahm ich es als eine weitere unangenehme Erfahrung auf dem ganz normalen Lebensweg einer Frau zur Kenntnis, nachdem der erste Schreck vorbei war.

    Und weil ich bei Weitem nicht die einzige Frau meiner Generation bin, die solche Erfahrungen gemacht hat, stört mich das „heute“ in dem oben zitierten Satz so gewaltig. Dieses „heute“ suggeriert, früher sei es besser gewesen, die bösen Ausländer hätten Schuld, dass eine Frau sich nicht überall angstfrei bewegen kann. Aber es sind nicht die bösen Ausländer, es waren und sind Männer, die nicht den geringsten Respekt vor Frauen haben und darum glauben, mit ihnen tun zu dürfen, was immer ihnen beliebt. Solche Männer gibt – und gab – es leider überall und zu jeder Zeit. (Was übrigens nicht bedeutet, dass man damit aufhören sollte, Gewalt gegen Frauen aufs Schärfste zu verurteilen und rigoros zu bekämpfen. Im Gegenteil, man sollte endlich einmal damit anfangen, es in aller Deutlichkeit zu tun.)

    image

    Was soll dieser Blödsinn?

    Ganz grundsätzlich finde ich Kulturimport eine spannende Sache. Wenn jeder, der hierher kommt, ein Stück seiner Kultur mitbringt und sie mit uns zusammen auslebt, ergibt das meiner Meinung nach eine Mischung, die weitaus schmackhafter ist, als wenn jede Volksgruppe für sich alleine ihr traditionelles Süppchen kocht. Dem Versprühen von Lebensfreude sollte man keine Grenzen setzen, finde ich. Na ja, fast keine Grenzen, müsste ich vielleicht der Ehrlichkeit halber sagen. Bei Weisswürsten, Dirndl, Bierhumpen und Wiesn-Lobhudeleien hört bei mir die Toleranz nämlich auf und zwar schlagartig. 

    Versteht mich bitte nicht falsch, meine lieben Mitmenschen aus München. Es käme mir nicht im Traum in den Sinn, euer Oktoberfest zu kritisieren. Ist zwar nicht mein Stil, aber es zwingt mich ja keiner, zu euch zu kommen und mitzufeiern. Die billigen Oktoberfest-Kopien, die man hierzulande seit einigen Jahren veranstaltet, finde ich zwar peinlich, solange die Leute aber nicht vor meiner Haustüre saufen und schunkeln, kann mir auch das egal sein.

    Wenn jetzt aber die Läden in der Schweiz plötzlich vollgestopft sind mit Wiesn-Kitsch aller Art, packt mich das nackte Grauen. Jede zweite Schaufensterpuppe steckt in einem grellen Dirndl, so weit das Auge reicht ist alles blau-weiss und jeder Weber glaubt, er sei witzig, wenn er irgend etwas mit „O’zapft is!“ zusammenschreibt.

    Was soll dieser Blödsinn? München ist doch weiss Gott nahe genug, damit jeder, der sich unbedingt ein paar überteuerte Mass Bier in die Kehle schütten will, hinfahren kann. Zudem bin ich mir ziemlich sicher, dass nicht ein einziger heimwehkranker Zuwanderer aus Deutschland je in einem Schweizer Geschäft nach Wiesn-Kram gefragt hat. Das Argument „Der Kunde will das halt…“, das bei „Vegeta“-Würzmischung und türkischem Strudelteig  – und von mir aus auch bei Weisswürsten – durchaus angebracht ist, zieht also in diesem Fall nicht. 

    Einen einzigen, klitzekleinen Vorteil sehe ich dennoch in der ganzen Sache: Solange die Regale vollgestopft sind mit Oktoberfest-Kitsch, hat’s dort keinen Platz für Halloween-Kitsch. 

    image15

     

    Schulsystemschmerz

    Immer und immer wieder trabst du zum Elterngespräch an, lässt dir aufzählen, was dein Kind alles nicht so hinkriegt, wie es hingekriegt werden müsste. Tag für Tag bemühst du dich mit aller Kraft darum, dein Kind auf die Schiene zu schieben, auf die es irgendwann kommen muss, wenn es im Berufsleben bestehen will. Weil alles nichts bringt, ringst du dich irgendwann zu einem Besuch bei der Schulpsychologin durch. Zahlreiche Termine, die das Familienleben auf den Kopf stellen. Fragen, die dir das Gefühl geben, als wolle man zuerst mal herausfinden, ob du als Mutter überhaupt etwas taugst. Tests, die das Kind nicht so richtig versteht. Nach Monaten dann das Schlussresultat: Nichts Auffälliges. 

    Das tägliche Schuldrama geht dennoch weiter, wird sogar immer schlimmer. Wieder zahlreiche Gespräche mit der Lehrerin, bei denen man sich gegenseitig versichert, wie wichtig man es findet, dass dem Kind geholfen wird. Irgendwann bist du mürbe genug, um beim Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienst anzuklopfen. Zuerst ein endloser Fragebogen, bei dem du dich als Mutter fast bis auf die Knochen entblössen musst, gerade so, als läge es einzig und alleine an dir, dass bei deinem Kind nicht alles so läuft, wie das System es nun mal vorgibt. Auch über das Kind beantwortest du intimste Fragen und hoffst, dass du das Kreuz nicht am falschen Ort setzt und damit ein nicht widerrufbares Urteil über dein Kind fällst. Derweilen spielt die Psychologin mit deinem Kind, fragt, analysiert, stellt Testaufgaben. Dann kommen die vertieften Tests, natürlich immer schön über viele Monate hingezogen, so dass du sehr oft den Familienalltag um irgend einen quer im Kalender liegenden Termin herum büscheln darfst.

    Es dauert lange, bis ein Zwischenresultat da ist, noch länger, bis am Ende klar ist: Ja, da gibt es ein paar Steine im Weg, die dem Kind verunmöglichen, genau so in der Spur zu laufen, wie das System es sich wünscht. Es sind keine Felsbrocken, die ihm den Weg ganz versperren, aber auch keine Kieselsteine, die sich mit dem richtigen Schuhwerk in den Griff bekommen lassen. Die Psychologin macht Hoffnung, mit spezieller Förderung liesse sich einiges machen. Auch das Verhalten deines Kindes lässt dich hoffen. So viele Dinge, mit denen du dich seit Jahren herumgeschlagen hast, sind wie weggeblasen, immer öfter hast du Anlass, es aus tiefstem Herzen für eine gelungene Sache zu loben.

    Dann die Ernüchterung: In der Schule läuft es offenbar gleich wie bisher, die Lehrerin ist mit der Geduld am Ende. Du glaubst, das Resultat der Tests und Analysen würden dein Kind entlasten, doch das tun sie nicht. Wäre dein Kind schwächer, wäre das System bereit, ihm zu helfen. Aber so, wie es ist? Nicht schwach genug. Zu stark, um eine Berechtigung zu haben, sich beim Wegräumen der Steine helfen zu lassen, zu stark, um auf etwas Gnade hoffen zu dürfen. „Aber eben trotzdem zu schwach“, wendest du ein, doch das bewirkt nichts. Bereits im Frühjahr wurde festgelegt, wer Anspruch auf Hilfe hat, wer erst jetzt fertig analysiert ist, kommt zu spät. Und überhaupt: Der Grenzwert für jene, die Anrecht auf Hilfe haben, ist klar festgelegt und dein Kind liegt knapp darüber. 

    Wie es weitergeht? Du weisst es nicht. Aber du ahnst, dass die Last, dem Kind durch dieses System hindurch zu helfen, einzig und alleine auf den Schultern der Eltern zu liegen kommt.

    img_8125-small

     

    Nicht was, sondern wer

    Er ist Bundesrat einer bürgerlichen Partei, nahezu unfähig, vor einer Kamera einen halbwegs verständlichen Satz zu sagen, eine graue, unscheinbare Persönlichkeit, politisch meist auf der Seite jener, die viel haben und gerne noch etwas mehr möchten, vor seiner Tätigkeit in der Regierung als Unternehmer tätig. Zum zweiten Mal schon soll durchleuchtet werden, ob damals, als er in der Firma noch am Ruder war, in Sachen Steuern alles mit rechten Dingen zugegangen ist. Er findet das unfair, behauptet – für einmal in ganz klaren Worten -, ohne „Steueroptimierung“ gehe es gar nicht. Die Kommentare dazu in der Online-Ausgabe der Tageszeitung? Na ja, viel ist da nicht zu finden. Ein bisschen lauwarme Empörung im Sinne von „ist doch kein Vorbild“ und „das Volk muss auch Steuern zahlen, also soll er auch“. Mehr nicht. 

    Sie ist Regierungsrätin der Grünen, versteht es meisterhaft, vor der Kamera ihren Charme spielen zu lassen, was durchaus entnervend sein kann, politisch meist auf der Seite der Mühseligen und Beladenen, die dem „braven Bürger“ ein Dorn im Auge sind, bunt gescheckter Lebenslauf mit Journalismus, Kindergarten, Bio-Hof und so. Heute wurde bekannt, dass sie ihre Fernseh- und Radiogebühren nicht bezahlt hat, bewusst und durchaus trotzig, obschon sie nicht ganz frei von Empfangsgeräten ist. Die Kommentare zu dieser Angelegenheit? Hmmm, wo soll man da bloss anfangen? Von „typisch Grüne“ über „die weiss sich ja immer perfekt in Szene zu setzen“ und „kümmert sich eben lieber um Asylanten“ bis hin zu „nächstes Mal nicht mehr wählen“ ist alles zu finden. Der Ton giftig, einige Kommentare hart an der Grenze zur Beleidigung, die Empörung nahezu grenzenlos. Wie um alles in der Welt kann die Frau es wagen, ein paar hundert Franken einfach nicht zu bezahlen?

    Und einmal mehr zeigt sich, dass es nicht so sehr drauf ankommt, was man tut, sondern wer es tut. 

    image3

    Kleinkariert

    Nun soll es also in der Innerschweiz dem Frühfranzösisch am den Kragen gehen. Zu anspruchsvoll für die Kinder, zu gering der Erfolg und überhaupt ist Englisch heutzutage viel wichtiger. Zugegeben, ich kann die Zweifel an der Methode, wie unseren Kindern Französisch beigebracht wird, durchaus nachvollziehen. Auch ich frage mich ernsthaft, wozu der FeuerwehrRitterRömerPirat drei zusätzliche Stunden in der Schule sitzt, wo er doch nach etwas mehr als einem Jahr nicht viel mehr als „Bonjour, je m’appelle FeuerwehrRitterRömerPirat et je parle un peu de Français“ fehlerfrei sagen kann. Dennoch stehe ich voll und ganz hinter der Idee, die Kinder früh mit Fremdsprachen – insbesondere mit Französisch – in Berührung zu bringen. 

    Ja, ich weiss, das Französisch ziert sich gerne, wenn man versucht, es sich anzueignen; es zeigt sich längst nicht so zugänglich wie das Englisch, das vorgibt, fast gleich wie das Deutsch zu sein. Obendrein zwingt es einen, bei gewissen Lauten so zu tun, als hätte man sich eine schlimme Halskrankheit zugezogen. Erst wenn man die Sprache ein wenig beherrscht, zeigt sich ihre wahre Schönheit und bis es soweit ist, müssen sogar die Sprachbegabten unter uns ein wenig leiden.  Aber wir leben nun mal in einem Land, in dem man nur wenige Kilometer fahren muss, um mit Menschen in Kontakt zu kommen, die lieber beurre als Butter auf ihr Brot schmieren und da ist es meiner Meinung nach absolut peinlich, wenn man sich mit seinen Landsleuten auf Englisch unterhalten muss, weil das die einzige gemeinsame Sprache ist, die man spricht. 

    „Aber die Romands geben sich ja auch keine Mühe, Deutsch zu lernen“, begehren jene auf, die den Französischunterricht bei jeder Gelegenheit geschwänzt haben. Sie beklagen sich über das – angebliche? – Desinteresse der Welschen, ohne zu merken, dass sie das, was sie den anderen ankreiden, ebenso sich selber vorwerfen könnten. Und ein paar Sätze später beginnen sie dann zu schwärmen, wie herrlich romantisch doch dieses Rumantsch sei und wie viel besser es doch wäre, man würde das in der Schule lernen. Eine äusserst kleinkarierte Haltung von Menschen, die in einem Land leben, das sich seiner Vielsprachigkeit rühmt, finde ich. Leider aber auch eine weit verbreitete und darum fürchte ich, es wird noch eine ganze Weile dauern, bis jeder Schulabgänger ganz selbstverständlich mindestens zwei unsrer vier Landessprachen halbwegs anständig beherrscht. 

    (Und ja, Englisch ist auch wichtig. Aber es spricht ja nichts dagegen, sich mehr als eine Fremdsprache anzueignen.)

    img_4218

    Jetzt wollen sie uns also wieder

    Seitdem klar ist, dass der Import von billigen Arbeitskräften über kurz oder lang schwieriger wird, wollen sie uns plötzlich wieder haben. Uns, die Mütter, die sie nicht mehr wollten, als wir Kinder bekamen und darum nicht mehr bereit waren, uns mit Leib und Seele für die Firma aufzuopfern. Gut, einige von uns haben sie damals gnädigerweise behalten, was sich für uns aber nicht wirklich bezahlt gemacht hat. Der Löwenanteil unseres Lohnes ging für den Krippenplatz drauf, was noch übrig blieb, wurde von der Steuerrechnung aufgefressen. Arbeitszeiten und Krippenöffnungszeiten wollten partout nicht zusammen passen, war ein Kind krank oder machte die Schule Ferien, brach das ganze System vollends zusammen und wir durften uns in schlaflosen Nächten einen Notfallplan zurechtlegen. Von der Hausarbeit fangen wir lieber gar nicht erst an zu reden…

    Nicht alle von uns haben sich auf dieses Spiel eingelassen, einige haben sich vollends aus dem Berufsleben verabschiedet, sei es, weil ihnen das alles zu kompliziert war, sei es, weil für sie Mutterschaft und Berufstätigkeit nicht miteinander vereinbar sind. Andere haben sich selber etwas aufgebaut und sind sich nun selber der flexible Arbeitgeber, den sie sich stets gewünscht hätten. Ein paar Glücklichen ist es gelungen, eine Arbeit zu ergattern, die sich zu einem grossen Teil von zu Hause aus erledigen lässt, so dass sich die Arbeitszeiten den Bedürfnissen der Familie anpassen lassen.

    Es war nicht immer leicht, aber den meisten von uns ist es gelungen, irgend einen Weg zu finden, um den Spagat zwischen Familie und Beruf zu schaffen. Und jetzt wollen sie uns also zurückhaben. Wir sollen wieder zurück auf unsere angestammten Arbeitsplätze, weil die nicht mehr einfach mit Leuten aus dem Ausland besetzt werden können. Plötzlich besinnt man sich darauf, dass wir ganz gut ausgebildet und eigentlich auch ziemlich motiviert sind, gute Arbeit zu leisten. Nun, es mag schmeichelhaft erscheinen, nach Jahren der Ablehnung wieder erwünscht zu sein. Dennoch schlage ich vor, dass wir sie erst mal ein wenig zappeln lassen. So ganz ohne Zugeständnisse sollten wir uns nicht wieder vor ihren Karren spannen lassen. 

    Wenn sie sich dann eines Tages endlich dazu durchringen, einen Mutterschaftsurlaub einzuführen, der diesen Namen auch wirklich verdient, den Vätern die Möglichkeit einzuräumen, sich in der Familie zu engagieren, bezahlbare Krippenplätze für alle anzubieten, Bedingungen zu schaffen, dass sich die Arbeit auch wirklich lohnt und ausserdem endlich dafür zu sorgen, dass Frauen den gleichen Lohn für gleiche Arbeit bekommen, dann können wir miteinander ins Geschäft kommen. 

    img_2540

    Ein paar kleine Absurditäten

    Da hat vor ein paar Tagen ein – gelangweilter? – Journalist ein altes Bild von Angelina Jolie hervorgekramt und festgestellt, dass die „schon als 15-Jährige“ „unverkennbar grosse blaue Augen“ hatte. Unglaublich! Die Augen der gewöhnlichen Menschenjungen öffnen sich ja erst so etwa um den 18. Geburtstag herum und natürlich bleibt auch die blaue Farbe nur bei den Allerwenigsten erhalten. Wenn Angelina Jolie also bereits im zarten Teenager-Alter grosse, blaue Augen hatte und diese sogar behalten hat, grenzt dies an ein Wunder und ich frage mich, weshalb es diese Nachricht nicht auf die Frontseite geschafft hat.

    Vorletzte Woche brachte der Zoowärter einen Elternbrief nach Hause. Am nächsten Tag gehe es auf die Schulreise, wir sollten dafür sorgen, dass das Kind gutes Schuhwerk trage. Warum, so fragte ich mich, informieren die so weit im Voraus. Es würde doch auch reichen, am Morgen fünfzehn Minuten vor Abmarsch ein Rundtelefon zu starten. Da Kinderfüsse kaum wachsen, hat bestimmt jede Familie ein gut eingelaufenes Paar Wanderschuhe, in die das Kind schlüpfen kann. Und der mit Leckereien vollgestopfte Rucksack steht selbstverständlich auch jederzeit bereit.

    Neulich ging ich mit Karlsson an einem Lokal vorbei, dessen Besitzer mit grossen Plakaten auf eine Neuerung hinwies: „Neu! Fumoir für Raucher!“ Wie gut, dass die Raucher nicht länger im Fumoir der Nichtraucher sitzen müssen, denn dort stinkt es bestimmt ganz gewaltig nach Nichtrauch.

    Vor einiger Zeit verspürte ich das grosse Bedürfnis, ein wenig zu jammern und da ich zufälligerweise gerade jemandem in die Arme lief, legte ich los mit meinem Geklöne. Nachdem ich mein Problem geschildert hatte, meinte meine Gesprächspartnerin: „Oh je, das war bei mir auch mal so. Glaub mir, es hat Jahre gedauert, bis ich das hinter mir lassen konnte. J-A-H-R-E! Das war die mühsamste Zeit meines Lebens.“ Hach, wie hat mir dieses Gespräch doch gutgetan. So frisch entmutigt liess es sich gleich wieder viel beschwingter leben.

    Da lässt sich doch heute ein Politiker in der Tageszeitung mit dem Satz zitieren, die Familien in der Schweiz würden schon mehr als genug Vergünstigungen erhalten, da müsse man nicht auch noch die Kinderzulage von der Bundessteuer befreien. Seitdem ich diesen Satz gelesen habe, suche ich mein Familienleben verzweifelt nach den vielen Vergünstigungen ab, von denen der geschätzte Herr Politiker faselt, doch bisher habe ich noch keine einzige gefunden. Na ja, vielleicht kann ich die Chips für Prinzchens Kindergartenreise, die ich in der Migros zum halben Preis erstanden habe, als Vergünstigung ansehen, damit ich mich nicht so schrecklich unvergünstigt fühlen muss.

    Kaum zu glauben, aber der FeuerwehrRitterRömerPirat nimmt es mir tatsächlich übel, dass er erst dann ein Eis bekommt, wenn es wieder gefroren und nicht mehr von der Autofahrt aufgeweicht ist. Dabei kann er doch während der Wartezeit so schön seine Hausaufgaben erledigen…

    20140602-173613-63373392.jpg