Lehrerfortbildung

„Meiner“ befindet sich derzeit bekanntlich in einer längeren Lehrerweiterbildung und da mir in den letzten Jahren ein kritischer Blick auf die Schule zur Gewohnheit geworden ist, kann ich mir eine gewisse Belustigung nicht verkneifen, wenn der Herr Gemahl mir abends von seinem „Schultag“ berichtet. (Von den Bastelarbeiten, die er nach Hause bringt, reden wir an dieser Stelle nicht. Ich frage mich einfach, ob man die auch über Jahre aufbewahren muss, weil sie – na ja, wie soll ich sagen? – sich nur geringfügig von Prinzchens Kindergartenbasteleien unterscheiden.) Am Dienstag zum Beispiel werden die gestressten Lehrkräfte jeweils mit Entspannungsmethoden bekannt gemacht, die ihnen helfen sollen, im Schulzimmer kühlen Kopf zu bewahren und nicht auszubrennen. Heute früh auf dem Programm: Yoga.

Gerade so, als wäre das eine revolutionäre neue Sache, von der hierzulande noch keiner je gehört hat. Als würde sich nicht bereits jetzt die Hälfte aller Lehrkräfte nach der wöchentlichen Endlossitzung ins Yogastudio flüchten. Als würden die alten Hasen nicht vor Langeweile einschlafen, wenn sie einen Vormittag lang so tun müssen, als wären sie blutige Anfänger. Als wüssten die Organisatoren nicht, dass heutzutage einzig die Menschen kein Yoga machen, die kein Yoga machen wollen

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