Frühlingslüftchen

Wie hatte ich doch stets gelacht über den Mathematiklehrer, der uns einst mit leuchtenden Augen erzählt hatte, wie er jede Grippe in den Griff bekomme: Er löse ein paar Maturaufgaben und schon wehe ein frisches Frühlingslüftchen durch sein Gehirn und alles sei wieder viel besser. Nun, ist es denn ein Wunder, dass ich ihn nicht verstehen konnte? Wo man mich mit dem freiwilligen Lösen vom Maturaufgaben wohl eher auf die Intensivstation befördert hätte und wäre ich vorher noch kerngesund gewesen.

Doch heute muss ich erkennen, dass ich gar nicht so anders bin als mein ehemaliger Mathematiklehrer. Hoffentlich bekommt er dies nie zu lesen, sonst lacht er sich krank und muss wieder Maturaufgaben lösen, um wieder gesund zu werden. Oder er verfällt in eine tiefe Identitätskrise,  weil eine der schlechtesten Schülerinnen seiner Karriere behauptet, sie sei ihm ganz ähnlich, wenn auch nur in einem Bereich. Was für ihn nämlich die Maturaufgaben sind, ist für mich das Schreiben. Hatte ich zu Beginn der schweinischen Seuche noch befürchtet, diese sei das Ende meines Novemberschreibens, so stelle ich jetzt fest, dass nicht nur mein Novemberschreiben prächtig gedeiht, sondern dass ich durch das Schreiben auch noch gleich meine Grippe ausgetrieben habe. Nun gut, kann ja sein, dass die Medikamente, die mir der Arzt verschrieben hat, das Ihre dazu beigetragen haben. Ich habe sie nämlich eingenommen, auch wenn ich gestern noch das Gegenteil behauptet hatte. Aber ich bin mir sicher, dass das Schreiben mehr bewirkt hat. Wie sonst lässt es sich erklären, dass ich nach Stunden des Schreibens keinen Brummschädel habe, sondern das Gefühl habe, ich könnte Bäume ausreissen.

War da etwa ein frisches Frühlingslüftchen durch meinen Kopf geweht? Vielleicht. Aber sagen Sie es bitte nicht meinem Mathematiklehrer!

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Da bin ich aber erleichtert…

Das war dann wol die Strafe für all mein Gespött über die Schweinegrippe-Hysterie: Plötzlich war ich diejenige, die mit brummendem Schädel, schmerzenden Gliedern und einer jener lächerlichen Gesichtsmasken beim Hausarzt sass. Kann man noch tiefer sinken? Wo ich doch genau weiss, dass diese Grippe nicht gefährlicher ist als alle anderen auch. Dass alles masslos übertrieben war. Dass das Schlimmste bei uns wohl bereits überstanden ist.

Aber was soll man denn machen, wenn man zu einer Risikogruppe gehört und bei jedem Atemzug dieses Stechen in den Lungen verspürt? Wenn dann im von der Krankheit vernebelten Kopf all die Horrorgeschichten von Asthmatikern, die sich eine schwere Lungenentzündung zugezogen hatten, auftauchen? Wenn dann noch der äztliche Beratungsdienst einen dazu auffordert, „unverzüglich zum Azt zu gehen“? Ja, da sitzt man dann eben mit dem Mundschutz, hofft, dass einen niemand erkennt in dieser lächerlichen Aufmachung und versucht, dem Arzt klarzumachen, dass man ja von der ganzen Hysterie nichts halte, dass man aber dennoch ein wenig beunruhigt sei, weil man ja eben gehört habe bla bla bla….

Und dann verlässt man die Arztpraxis wieder, um eine Sorge ärmer und  um ein paar Medikamente reicher. Von denen ich jetzt schon weiss, dass ich sie nicht benützen werde. Wo ich doch bei meinen überdrehten, halbgenesenen Kindern gar nicht dazu komme, meine Wehwehchen zu kurieren.

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Chacun à sa façon

Beim Kranksein pflegt ja jeder seinen eigenen Stil. Das tritt jetzt, wo wir fast alle schweinemässig flach liegen, wiedermal deutlich zu Tage. Karlsson zum Beispiel, schläft sich durch die Seuche hindurch, will nichts als alleine sein und wenn es ihm wieder etwas besser geht, vertraut er auf die heilenden Kräfte eines Buches, das er von vorne bis hinten durchliest. Dann ist er wieder gesund.

Luise ist das pure Gegenteil. Sie will auf keinen Fall alleine sein, beklagt sich dann aber den ganzen Tag, es sei ihr zu laut, die andern sollten endlich still sein. Wenn man ihr aber vorschlägt, sie solle sich in ein ruhigeres Zimmer zurückziehen, weint sie, als habe man ihr angedroht, sie im Wald auszusetzen. Und natürlich ist sie die Ärmste und Kränkste auf dem ganzen Planeten.

Ist der FeuerwehrRitterRömerPirat krank, verläuft die Sache in Wellen. Entweder, er liegt so flach, dass er nicht mal mehr merkt, ob er auf dem harten Fussboden schläft, oder aber er nervt die ganze Familie mit seiner Überdrehtheit, rennt nach draussen, um an der Tür zu klingeln und trommelt auf die Blechschüssel, die bereit steht, falls jemand erbrechen muss. Die Phasen des FeuerwehrRitterRömerPiraten wechseln so schnell, dass man sich in einem Moment fragt, ob man ihn vielleicht doch besser in den Kindergarten geschickt hätte und sich im anderen Moment überlegt, ob man nicht doch besser zum Arzt gehe mit ihm.

Der Zoowärter schliesslich schläft fast immer und wenn er mal wach ist, ist er grantig, dass es nicht zum Aushalten ist. Und wehe, man sagt, er sei ein Armer. Oder er sei krank. Dann fängt man einen gaaaaaanz bösen Blick ein.

Beim Prinzchen weiss man noch nicht so recht, wie sein Krankheitsstil aussieht, aber ich fürchte, dass es in die Richtung quengelig und „ich bin der Ärmste auf der Welt“ geht. Ähnlich wie Luise eben. „Meiner“ ist, wie bereits früher erwähnt, prinzipiell nur in den Ferien krank und weigert sich dann standhaft, sich dies einzugestehen, weshalb er alles, was er übers Jahr hat aufschieben müssen, in seinen Krankheitstagen zu erledigen versucht. Und sich dann wundert, weshalb er sich so elend fühlt.

Und was ist mit mir? Welchen Stil pflege ich? Nun, wenn ich krank bin, sind meist auch alle anderen krank. Und darum wische ich Erbrochenes auf, schleppe Matrazen, um ein zentrales Krankelanger herzurichten, koche Tee, messe Fieber, verabreiche Medikamente. Letzteres allerdings nur im absoluten Notfall, denn meist sind die Kinder danach so aufgedreht, dass ich nicht einmal mehr Zeit finde für mein Selbstmitleid, das bei mir ebenfalls zum Kranksein gehört. Ach ja, eigentlich würde ich mich mit ein wenig schreiben, viel Jammern und noch mehr lesen wieder auf die Beine bringen. Aber weil Mamas bekanntlich nie krank sind, bleibt es meist beim Pflegen der anderen. Nun ja, wenigstens bin ich diesmal zum Schreiben gekommen. Da fühlt man sich doch gleich ein wenig besser…

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Schweinisch?

Was Karlsson gestern nach Hause gebracht hat, verbreitet sich rasend schnell in der ganzen Familie. Heute Mittag lag der FeuerwehrRitterRömerPirat flach, an Nachmittag erwischte es den Zoowärter, am Abend jammerte Luise über unerträgliche Kopfschmerzen, das Prinzchen jammerte den ganzen Tag und jetzt tut mir jeder Knochen im Leibe weh. So langsam habe ich einen Verdacht: Uns geht es schweinisch schlecht… Nur „Meiner“ ist bis jetzt noch vollkommen gesund, aber er ist ja auch Lehrer und wird seine Grippe pflichtbewusst auf die nächsten Ferien verschieben.

Zum Glück habe ich gerade eine Bücherlieferung erhalten. Dann können wir uns getrost einbunkern, bis wir wieder gesellschaftsfähig sind.

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Nebenjob

Nicht, dass ich mir diesen Nebenjob ausgesucht hätte. Aber wenn eine neue Aufgabe an uns Mütter herangetragen wird, dann übernehmen wir sie klaglos, nicht wahr? Und so mache ich mich selbstverständlich auf die Socken, um die Briefe zu verteilen, die der Pöstler fälschlicherweise bei uns abgegeben hat. Lasse meinen armen kranken Karlsson – ohne Kuckelimuck-Medizin – zu Hause auf dem Sofa liegen. Verschiebe die volle Windel des rückfälligen Zoowärters auf später und lasse das Prinzchen schlafen. Ich darf doch die lieben Nachbarn nicht zu lange auf ihre Post warten lassen. Sonst gibt’s Reklamationen. Auch wenn man sich eine Aufgabe nicht ausgesucht hat, ist voller Einsatz gefragt, das wissen wir Mütter.

So mache ich mich ans Werk, sorge dafür, dass jeder Brief am rechten Ort ankommt. Nun fragt sich bloss noch, wie unsere Briefe den Weg zu uns finden.  Den Abfall-Entsorgungkalender, den unsere Nachbarn heute bekommen haben, werde ich mir wohl abschminken müssen. Ausgerechnet an dem Tag, an dem eines der wichtigsten Dokumente überhaupt verteilt wird, macht die Post schlapp! Ich glaube, ich muss mal mit unserem Pöstler ein Mitarbeitegespräch führen. Solche Schlampereien schaden dem Ruf unseres Arbeitgebers. Und wenn ich als unbezahlte Mitarbeiterin ein grösseres Pflichtbewusstsein an den Tag lege als ein Bezahlter, dann stimmt doch etwas nicht mehr, oder?

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Wo bleiben die denn?

Seit Jahren nun warte ich schon auf die Lieferung und noch immer sind sie nicht eingetroffen, die zusätzlichen Arme, die ich gleich nach Karlssons Geburt bestellt hatte. Eigentlich habe ich pro Kind ein weiteres Paar bestellt, müsste also inzwischen zwölf Arme haben. Aber noch immer mühe ich mich ab mit den Zweien, die ich bei meiner Geburt auf den Lebensweg mitbekommen habe. Versuche irgendwie, dafür zu sorgen, dass Karlsson sein Pausenbrot bekommt, währdenddem ich Luises Haar kämme, die Schuhe des FeuerwehrRitterRömerPiraten suche, den Zoowärter davon abhalte, dem Prinzchen auf den Rücken zu steigen und dem Prinzchen den versabberten Pulli ausziehe. Das alles natürlich mit dem Telefon in der Hand, denn meistens hat man ja auch noch einen Anruf entgegenzunehmen.

Okay, ich weiss, ich sähe ziemlich sonderbar aus mit zwölf Armen. Aber dennoch träume ich da wohl einen alten Menschheitstraum. Wie anders will man sich erklären, dass die Inder eine überaus hässliche vielarmige Göttin namens Kali haben? Ich bin mir sicher, dass diese von einer gestressten Mutter erfunden worden ist. Nun ja, die Idee hat auch ihre Nachteile. So dürfte zum Beispiel die Bekleidungsindustrie Probleme haben damit, uns Mütter elegant einzukleiden. Aber wenigstens hätten die Schneider mal wieder eine Herausforderung. Und wahrscheinlich müsste man auch furchtbar aufpassen, dass sich die vielen Arme nicht ineinander verknoten. Aber wenn ich mal wieder, wie heute früh, verschlafen habe und vor lauter Hetze nicht mehr weiss, wo ich zuerst anpacken soll, dann verwünsche ich die Tatsache, dass ich nur zwei Hände und  zwei Füsse habe. Und dass ich noch immer auf die Lieferung meienr Bestellung warte.

Man komme mir jetzt nicht mit der Ermahnung, ich müsse mich eben nicht verschlafen, dann sei es kein Problem, mit der Grundausstattung an Extremitäten auszukommen. Wie soll man sich denn nicht verschlafen, wenn man die halbe Nacht auf den Beinen gewesen ist, weil Karlsson  eine Grippe aufgelesen hat?

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So also läuft das, ….

…. wenn eine Grossmama die Autorität der Eltern untergräbt. Ich hatte heute das Privileg, live dabei zu sein. Und da keine mir bekannten Personen involviert waren, konnte ich heimlich, still und leise meine Schlüsse ziehen.

Enkel, ca. 5 Jahre alt: Letzte Woche hatte ich Ausschlag. Meine Mama hat gefragt, ob ich Bonbons gegessen hätte.

Nonna: Nickt, lächelt, sagt nicht viel.

Enkel: Mama hat gefragt, ob Nonna mir Bonbons gegeben hätte.

Nonna, gibt sich entrüstet: Ich gebe dir doch nie Bonbons!

Enkel: Mama hat gesagt, ich hätte Ausschlag, weil Nonna mir Bonbons gegeben hat.

Nonna, hämisch grinsend: Von mir bekommst du nie Bonbons. Verstehst du, nie!

Enkel: Aber Mama hat gesagt…

Nonna unterbricht ihn: Nein, ich gebe dir nie Bonbons. Sag das der Mama.

Die Nonna grinst mir schelmisch zu, und sagt mir damit, dass sie sehr wohl diejenige ist, die dafür sorgt, dass der Junge regelmässig Ausschlag bekommt. Ich grinse nicht zurück. Wie könnte ich auch? Dafür bin ich schon viel zu lange Schwiegertochter…

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Halbzeit

Mein Novembertext ist zur Hälfte fertig. Mehr als fünfundzwanzigtausend Worte habe ich geschrieben in der vergangenen Woche.  Ohne mein Blog-Geschreibsel dazuzuzählen. Habe zu wenig geschlafen, zu viel gegessen, um wach zu bleiben, meinen Haushalt schleifen lassen, dass es eine Schande ist. Aber es hat sich gelohnt: Noch nie zuvor war ich so zufrieden, noch nie zuvor habe ich mit einer solchen Gelassenheit auf die zahlreichen Mätzchen meiner Kinder reagieren können, noch nie zuvor habe ich mich so ausgeglichen gefühlt.

Zu dumm nur, dass ich schon die Hälfte geschafft habe. Was mache ich bloss, wenn der November vorbei ist?

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Morgen, Sophie, wird’s was geben…

Morgen, meine liebe Sophie, gibt’s eine Überraschung für dich. Nein, keine neue Rührschüssel, zumindest keine für dich ganz alleine. Etwas viel besseres: Eine kleine Schwester. Ach, rümpf jetzt bitte nicht die Nase, Sophie. Kleine Schwestern sind wunderbar. Nicht, dass ich eine hätte. Aber immerhin bin ich selber eine, eine sechsfache. Und du willst doch nicht etwa behaupten wollen, ich sei nicht wunderbar, oder Sophie? Und falls dir dieser Grund nicht ausreicht, um dich zu freuen, dann frag mal Luise, ob man sich etwas auf dieser Welt sehnlicher wünschen kann, als eine kleine Schwester.

Morgen also wirst du sie bekommen, liebe Sophie. Ich habe sie eigens für dich aufgestöbert in den unendlichen Weiten des Internets, das letzte verkäufliche Exemplar deiner Art, nur wenig gebraucht und unglaublich sympathisch. Deine kleine Schwester sieht fast genau gleich aus wie du, nur etwas jünger, etwas weniger abgekämpft. Aber das haben kleine Schwestern eben so an sich. Dafür haben sie nicht so viel Lebenserfahrung. Natürlich kann sie auch ein paar Dinge, die du nicht kannst, aber das ist kein Grund, eifersüchtig zu werden. Ich bin mir sicher, dass du auch noch ein paar Tricks auf Lager hast, mit denen du die Kleine beeindrucken kannst. Und das mit der Schüssel die ihr euch teilen müsst,  werdet ihr schon miteinander aushandeln können.

Somit ist also alles wieder perfekt. Sophie die Zweite braucht nur noch einen neuen Namen und dann legen wir los mit der Weihnachtsbäckerei.

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Der Musterknabe

Gar nicht so einfach, einen Sitzungstermin mit dem FeuerwehrRitterRömerPiraten zu vereinbaren. Zwischen Mittagessenhinunterschlingen, Pingu-Kassette hören und Spielnachmittag mit dem Nachbarsmädchen, dem man schon vor Jahren versprochen hat, es eines Tages zu heiraten, bleibt nicht gerade viel Zeit für Mama. Aber nachdem die Kindergärtnerin heute angerufen hatte, gab es da noch Einiges zu klären. Zum Beispiel, weshalb er seine Finken – für deutsche Leser: Finken sind Hausschuhe, nicht Vögel, – herumgeschmissen hat. Die weiteren „Vergehen“ bleiben ein Familiengeheimnis. Nur soviel: Überrascht hat mich nichts. So ist er eben, mein FeuerwehrRitterRömerPirat. Und schlimm war es auch nicht, was die Kindergärtnerin da erzählt hat, aber doch wichtig genug, dass ich einen Gesprächstermin mit meinem Dritten ausmachen musste.

Nach dem Mittagessen schenkte er mir gnädigerweise zehn Minuten seiner wertvollen Zeit, wies mich aber jedes Mal, wenn ich Luft holte, darauf hin, dass er jetzt eigentlich viel lieber Pingu hören möchte. Was bedeutet, dass es noch langweiliger ist, mit mir zu reden, als Pingu beim Quasseln zuzuhören. Quä quä! Das Gespräch war dennoch äusserst fruchtbar. So weiss ich jetzt zum Beispiel, dass der FeuerwehrRitterRömerPirat seine Finken nur herumgeschmissen hat, weil er herausfinden wollte, ob sie fliegen können wie Helikopter. Also keine böse Absicht, nur unstillbarer Forscherdrang, physikalische Früherziehung  sozusagen. Deswegen muss man doch nicht gleich die Mama anrufen, liebe Kindergärtnerin! Aber die Wissenschaft hat es eben schwer hierzulande. Ich weiss jetzt auch, dass alle anderen Kinder im Kindergarten die Regeln brechen und dass es dem FeuerwehrRitterRömerPirat fast das Herz bricht, dies mit ansehen zu müssen. Und  furchtbar laut sind die anderen Kinder und sie stören meinen FeuerwehrRitterRömerPiraten beim Nachdenken. Ja, das Leben eines Musterknaben, der umgeben ist von lauter ungehobelten Rabauken, ist nicht einfach.

Da frage ich mich doch, wie mein Sohn mit seinem Alter Ego klarkommt, mit dem säbelschwingenden, herumbrüllenden, sich um sämtliche Regeln foutierenden FeuerwehrRitterRömerPiraten, den er jeweils hervorkehrt, kaum hat er die Schwelle zu seinem Zuhause überschritten. Wie schafft er es nur, tagein tagaus mit einem Jungen im selben Körper zu stecken, der seine Müesliriegel auf dem Sofa isst anstatt, wie befohlen,  in der Küche? Der erst dann das Zimmer aufräumt, wenn man ihm droht, sämtliche Spielsachen in den Keller zu verbannen? Der unverschämt grinst, wenn die Mama ihm eine Standpauke hält? Leider hatte der FeuerwehrRitterRömerPirat keine Zeit mehr, mir diese Fragen zu beantworten. Pingu wartete und die Freundin auch. Ich werde ihn um eine weitere Audienz ersuchen müssen.

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