Die zehn häufigsten Sätze, die aus meinem Mund kommen

1. „Räum bitte endlich die Legosteine weg!“ Ca. 1 Million Mal pro Tag, kann aber sein, dass ich mich verzählt habe.

2. „Könnt ihr nicht ein bisschen leiser sein?“ Zeigt aber erst eine Wirkung, wenn mit einer Lautstärke von mindestens 100 Dezibel gebrüllt wird.

3. „Danke!“

4. „Tür zu!“ So langsam mache ich Alf Bertini Konkurrenz. Nur dass dieser nicht noch folgenden Satz angefügt hat: „Oder willst du, dass die Eisbären aussterben?“

5. „Das hast du grossartig gemacht!“ Wahlweise wird dann angefügt: „Keiner malt so schöne Kopffüssler wie du.“ oder „Soooooo einen grossen Haufen hast du aufs Töpfchen gemacht!“ oder „Du kannst ja so wahnsinnig schnell rechnen.“ oder „Das ist aber lieb, wie du deinem Bruder geholfen hast.“

6. „Lass deinen Bruder am Leben!!“ Und dabei handelt es sich meistens um den genau gleichen Bruder, dem vor zwei Sekunden noch geholfen wurde.

7. „Ich mache jetzt eine halbe Stunde Pause. Bitte stört mich nicht.“ Komischerweise hat dieser Satz noch nie, aber auch gar nie eine Wirkung gezeigt. Es sei denn, ich wäre eingeschlafen und hätte all die Fragen nicht mehr gehört, die mir gestellt wurden, kaum hatte ich den Beginn meiner Pause angekündigt.

8. „Wo sind meine Schuhe?“ Meine Schuhe gehen dorthin, wo Luise will. Wie wird das erst sein, wenn Luise Grösse 36 trägt?

9. „Ich hab dich soooooooooooooo lieb.“ Zum Glück habe ich jeden Tag mindestens einen Grund, diesen Satz zu jedem meiner Kinder zu sagen. Und wenn mir mal kein Grund einfällt, sage ich es trotzdem.

10. „Beeil dich! Wir kommen /du kommst zu spät!“ Ja, ich weiss, dieser Satz lässt sämtliche Kinder auf diesem Planeten völlig kalt. Und ja, ich weiss auch, dass Kinder vor irgend einem bestimmten Alter noch gar kein Zeitgefühl haben. Aber was soll ich denn sonst sagen, wenn die Knöpfe mal wieder nicht vorwärts machen?

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4 Gedanken zu “Die zehn häufigsten Sätze, die aus meinem Mund kommen

  1. Zu 1: Die liegen nicht nur in der ganzen Bude verteilt, die sind leider auch eine tödliche Gefahr für unser Prinzchen. Sonst wäre ich natürlich nie und nimmer so ein Tyrann, der von seinen Kindern verlangt, Legos aufzuräumen 🙂
    Zu 10: Und wie normal das ist…

  2. Stimmt. Den habe ich vergessen. Wobei das bei uns seit Sommer ziemlich praktisch ist, da wir jetzt in zwei Wohnungen leben. So können „Meiner“ und ich jeweils getrost ignorieren, was oben läuft. Nun ja, wir meinen, wir könnten es ignorieren… 🙂

  3. *grins* Einen Satz würde ich aber hier ergänzen „Was macht ihr da oben?“ (die Treppe hoch Richtung Jungszimmer gerufen). Ich bekommen NIE wirklich NIE eine ehrliche Antwort aber die Tonlage des „niehichts!“ die mir entgegenschallt lässt mich ahnen ob meine Anwesenheit im oberen Stock nun gerade sinnvoll ist oder nicht 🙂

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