Guten Abend, gut‘ Nacht, Teil II

Während „Meiner“ und ich die Nacht mit dem Zoowärter und dem FeuerwehrRitterRömerPiraten als wenig erholsam in Erinnerung haben, scheinen die beiden Jungs sie genossen zu haben. Anders lässt es sich nicht erklären, dass die zwei heute Nacht gegen vier Uhr wieder in unser Bett geschlüpft kamen. Ob I-Ah freiwillig wieder mitkam, ist mir nicht bekannt, aber ich nehme mal an, dass er keine andere Wahl hatte. Weil „Meiner“ und ich keine Lust hatten auf eine Wiederholung, es aber auch nicht übers Herz brachten, die zuckersüssen Kerlchen wieder nach oben zu schicken, beschlossen wir, ihnen noch eine Chance zu geben, diesmal einfach am Rande unseres Bettes. Und so kam es, dass ich schon bald dort lag, wo letzte Nacht I-Ah gelegen hatte: In der Mitte, eingekeilt zwischen „Meinem“, der mir möglichst viel Platz bieten wollte und den Kindern, die möglichst nahe bei mir sein wollten. Einfach perfekt. Vor allem für mich als Gelegenheits-Auf-dem Bauch-Schläferin. Versuch mal, dich auf den Bauch zu drehen, wenn du zu deiner Linken von zwei Jungs und einem depressiven Esel, zu deiner Rechten von einem dich beschützenden „Deinen“ bedrängt wirst.

Vergiss es!

Dann eben doch das Sofa. Wie ich es schaffte, aus diesem Bett herauszukommen, ohne einen meiner Bettgenossen platt zu treten, ist mir schleierhaft. Aber irgendwie gelang es mir, meine Kissen zu schnappen, im dunklen Treppenhaus nach oben zu schleichen, um mir die Globi-Decke des Zoowärters zu holen und danach unbeschadet den Weg zum Sofa zu finden. War gar nicht so leicht, mit all den Stillkissen, Winterstiefeln und Skijacken, die wir – als kleine Herausforderung, weil sonst dasLeben allzu gleichförmig wird – auf der Treppe liegen haben.

So machte ich es mir mit Globi auf dem Sofa bequem. Und konnte nicht mehr einschlafen. Denn inzwischen schwirrten mir schon die Sätze im Kopf herum, die ich hier niedergeschrieben habe. Und die musste ich erst einmal loswerden, bevor an Schlaf überhaupt zu denken war. Jetzt aber, wo das erledigt ist, ziehe ich mich wieder auf mein Sofa zurück.

Gute Nacht allerseits!

2 Kommentare zu “Guten Abend, gut‘ Nacht, Teil II

  1. Ist doch immer wieder erstaunlich, wie es sooo kleine Kerlchen immer wieder schaffen, den grösstmöglichen Platz im Bett zu belegen (Stichwort: querliegen). Im Moment geniessen wir da allerdings dank der Au-Pair-losen Zeit den Luxus eines Ausweichzimmers mit einem „echten“ Bett. Denn irgendwie scheint bei uns gerade die Zeit der schlechten Träume zu sein und da wandert dann selbst ein fast 10jähriger auch noch mal ins elterliche Bett….
    Trainiert alles für den Sommerurlaub – Camping – und diesmal nehmen wir ein eher kleines Zelt mit 🙂
    Ich wünsche Dir jedenfalls einen noch erholsamen Morgenschlaf gehabt zu haben.

    • Oh ja, der Morgenschlaf war etwas besser. Auch wenn ich bald einmal vom FeuerwehrRitterRömerPiraten mit Apfelstücklein gefüttert wurde…
      Das mit dem Ausweichbett wäre auch mal eine Idee für uns. Muss mal wieder in die Ikea…

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