Hürdenlauf

Heute also trotz Starschwierigkeiten – Computer, der nicht laufen wollte, Überreste eines Migräneanfalls, Luise, die jetzt gleich, sofort einen neuen Bikini haben wollte und mir vorwarf, ich würde mich nie, aber auch gar nie um sie kümmern – alle Kapitel im Entwurf abgeschlossen, das Vorwort ebenfalls und dann noch zwei Extratexte, falls dieser elende innere Perfektionist mir alles, was ich der Muse unter harten Kämpfen abgerungen habe, wieder durchstreicht. Danach schnell alle Texte verdrängt, weil momentan nicht einer meinem überkritischen Blick standhalten könnte. Jetzt das hin und her Schwanken zwischen dem Hochgefühl, eine erste Hürde geschafft zu haben und der Überzeugung, dass daraus nie und nimmer das werden kann, was ich mir eigentlich vorstelle.

Ich weiss, man sieht es mir nicht an, wenn ich nachdenkend auf dem Bett liege und um jedes einzelne Wort ringe, aber diese Schreiberei verlangt mir so ziemlich alles ab, was ich momentan zu bieten habe. 

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2 Gedanken zu “Hürdenlauf

  1. Ich trage mich ja immer mal wieder mit dem Gedanken, meine Sätze meinem iPad vorzusagen, damit ich sie abends wieder hervorholen kann. Aber mir graut vor dem Klang meiner Stimme. 😉

  2. Das Ringen um Worte – in einem ganz normalen Alltag – oh ja, damit kann ich mich identifizieren. Und sicher auch viele andere Deiner bloggenden Leser! Wie nur soll man den Satz zu Ende bringen, und was war doch gleich die tolle Idee, die man gestern hatte, die man nicht aufgeschrieben hat, sondern sich merken wollte?

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