Fussballzwang

Offen gestanden interessiert es mich nicht im Geringsten und nach all den Dingen, die man gelesen hat, widert mich die Sache regelrecht an. Die scheinheilige „Wir sind alle eine grosse, glückliche Familie“-Werbung finde ich zum Kotzen. Die Flaggen auf sämtlichen Produkten nerven und es ist mir fast schon peinlich, die Sachen in den Einkaufswagen zu legen, weil man glauben könnte, ich sei auch ein Fan. Mir graut jetzt schon vor dem nicht enden wollenden Gehupt, das auf unseren Strassen zu hören sein wird. 

Dennoch werde ich mich der WM nicht entziehen können. Mit drei kleinen Fussballfans und einem fussballbegeisterten Cugino im Haus, ist klar, welches Thema in den kommenden Wochen die Tischgespräche dominieren wird. Wo, um Himmels Willen finde ich ein kleines Körnchen Begeisterung für die Sache, damit ich nicht zum Spielverderber werde?

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10 Kommentare zu “Fussballzwang

  1. Fußball ist ein so sinnloser Sport, er raubt Menschen so viel Zeit, weil die Menschen wie paralysiert vor der Glotze hängen, Zeit die man gemeinsam so viel sinnvoller und schöner verbringen könnte. Ich entziehe mich diesem Hype völlig.

  2. Also, ich versuche einfach tolerant zu sein! Sollen sie sich doch dafür begeistern, das geht vorbei wie ein Schnupfen;-)
    Ich ertrage auch das Formel 1 schauen meines Mannes etc..und verklemme mir abwertende Kommentare..nützt ja nix

  3. Der Kelch geht an uns vorbei…wir haben keinen Fernseher und schauen somit nie Sport. Selber tschutten tun sie allerdings gerne. Der Jüngste hat zu Ostern von der Oma ein Panini-Album und ein paar Bilder geschenkt bekommen. Inzwischen liegt es nur noch rum, da zuwenig Interesse vorhanden ist. Mich kotzt die Geschäftspolitik der FIFA einfach nur an. Allerdings sind wir von Fans umzingelt, da sagt man halt nichts dazu, wenn sie alle wie ferngesteuert ins WM-Stübli hocken.

    Lg Carmen

    • Wir hatten auch lange Zeit keinen Fernseher, doch dann haben wir bemerkt, dass einige von unseren Kindern dann halt einfach auswärts glotzen. Dann doch noch lieber zu Hause, allerdings sehr dosiert und gewöhnlich nur im Voraus aufgenommene Sendungen, damit es einfacher ist, wieder auszuschalten.
      Die FIFA finde ich auch absolut widerlich und ich bin sehr froh, dass zumindest unsere grösseren Kinder die Sache allmählich kritischer betrachten.

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