Das Dümmste, was mir heute begegnet ist

Werbeaufschrift auf einem Güterwaggon: „Schweizer Zucker. Weil aus der Schweiz“. – Der Spruch klingt ja schon in der (schweizerdeutschen) Fernsehwerbung saublöd, aber auf Schriftdeutsch und dann noch so gross gedruckt, dass man von weither lesen kann, wie beschränkt der Werbetexter war….

Schild bei einer Tankstelle: „Oil – tank & go“ – Wenn schon unbedingt Englisch, dann bitte (bitte, bitte, biiiiiiittttteeee!) korrekt – also mit einem angehängten „up“- , damit man nicht Panzer erwartet, wo Gott sei Dank keine sind. Okay, es könnten auch Aquarien sein, aber was haben die an einer Tankstelle zu suchen?

Das (Un)Wort „Laufbahnregelung“ im Einladungsbrief für den Elternabend der vierten Klasse. Ja genau, der Elternabend der Viertklässler, die jetzt gerade mal etwa zehn oder elf Jahre alt sind. 

Dieser wunderbare Abschnitt in dem Brief, den uns die Kirchen im Dorf haben zukommen lassen, weil zwei unserer Kinder den Religionsunterricht besuchen, obschon wir als konfessionslos angemeldet sind: „Nach Ablauf dieses Schuljahres werden Sie sich gemeinsam entscheiden müssen. Für den Fall, dass Ihre Kinder den ökumenischen Religionsunterricht nicht mehr besuchen möchte (sic!), wünschen wir weiterhin alles Gute. Sollten sie jedoch den ökumenischen Religionsunterricht weiterhin besuchen wollen, dann wird eine Kindermitgliedschaft in der jeweiligen Kirche notwendig sein…“ Und was, bitte sehr, wünschen die uns, falls unsere Kinder sich Ende Schuljahr dazu entscheiden, reformiert oder katholisch zu werden? Pest und Cholera, weil wir uns weigern, gemeinsam mit unseren Kindern in die Landeskirche einzutreten? 

Der Zeitungsartikel über den Bildungsdirektor unseres Kantons. Der gute Herr möchte durch Änderungen der „Selektions- und Leistungskriterien“ alles dran setzen, möglichst viele Schüler vom Gymnasium fern zu halten. Könnte ja am Ende noch einer auf die Idee kommen, Intelligenz, gute Noten und eine anständige Arbeitshaltung würden ausreichen, um in die heiligen Hallen der höheren Bildung eingelassen zu werden. 

98% des Sortiments und 73,5 % der Kundschaft in diesem schrecklichen Ami-Spielwarengeschäft, in dem ich heute war. Was ich dort zu suchen hatte? Na ja, sagen wir es so: Das Prinzchen hat am Donnerstag Geburtstag und ich war zufällig gerade in der Gegend, da hat es sich halt so ergeben. Immerhin weiss ich jetzt wieder, warum ich gewöhnlich unter gar keinen Umständen dort einkaufe. 

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