Nicht wie, sondern wer

Die Präsidentschaftswahlen in den USA haben das Thema mal wieder an die Oberfläche gespült: Evolution oder Schöpfung? Wieder einmal dürfen wir Zeugen sein davon, wie sich die beiden Lager gegenseitig bekämpfen, vor allem in den USA, in abgeschwächter Form auch hier. Die einen halten die anderen für dumm, die anderen die einen für ungläubig und reden kann man schon längst nicht mehr miteinander, weil anbrüllen so viel schöner ist.

Mir gehen diese Grabenkriege gewaltig auf die Nerven. Dieser Hass, dieser giftige Spott, diese Verbissenheit, mit der gegeneinander vorgegangen wird. Ist es die Sache wirklich Wert? Da behaupten beide Seiten, fast bis ins kleinste Detail zu wissen, wie es genau war, obschon weder Theologen noch Naturwissenschafter zugegen waren, als es tatsächlich geschah. Es liegt mir fern, die eine oder die andere Wissenschaft zu verteufeln, sie beide bemühen sich redlich darum, Licht ins Dunkel der Vergangenheit zu bringen, wenn auch von ganz unterschiedlicher Warte aus. Was ich beim besten Willen nicht verstehen kann ist, warum keine der beiden Seiten zugibt, dass man nie alles wissen wird, möge man auch noch so viel Spannendes erforschen.

Es gab eine Zeit, da versuchte ich mitzukämpfen, Argumente dafür und dagegen zu formulieren, doch irgendwann habe ich erkannt, dass die Frage „wie?“ für mich weit weniger wichtig ist als die Frage „wer?“ Denn so sehr ich es auch versucht habe, ich kann mir nicht vorstellen, wie etwas hätte werden sollen – auf welche Weise auch immer -, ohne dass jemand die Idee dazu gehabt hätte. Wo doch nicht mal ein Spiegelei wird, wenn nicht einer kommt und das Ei in die Pfanne haut.

20121112-000942.jpg

Gebrauchsanweisung

Unsere Firma verwendet die grösste Sorgfalt darauf, Ihnen ein einmaliges, auf Sie persönlich zugeschnittenes Leben zur Verfügung zu stellen. Wir achten darauf, Ihnen die perfekte Mischung aus Glück, Ernst, Spannung, Freuden, Schicksalsschlägen, Liebe, Erfolgen, Krankheiten, Tiefschlägen und vielen weiteren Komponenten zusammenzustellen. Wir garantieren Ihnen, dass Sie von uns ein Unikat bekommen, das kein anderer Mensch auf dieser Welt je besessen hat oder besitzen wird.

Bei sachgemässem Gebrauch werden Sie an Ihrem Leben lange Freude haben, wie lange dies sein wird, können Sie aber nur bis zu einem bestimmten Grad beeinflussen. Für einen reibungslosen Ablauf hilft es, wenn Sie Ihr Leben immer wieder mit viel Liebe, Sorgfalt und Freude pflegen. Leider können wir Ihnen aber auch dann nicht garantieren, dass es frei von Störungen, Stillständen und Defekten sein wird. Trotz unserer Bemühungen ist es uns bis anhin nicht gelungen, ein automatisches „Happily ever after“ einzubauen.

Bei Nichtgefallen besteht kein Anrecht auf Umtausch, Ersatz oder Rückerstattung; in unserem Sortiment bieten wir Ihnen aber eine Vielzahl von Möglichkeiten, Ihr Leben glücklicher zu gestalten. Für Defekte, die auf unsachgemässen Gebrauch Ihres Lebens zurückzuführen sind, übernehmen wir keine Verantwortung. Dennoch werden unsere Experten alles dran setzen, entstandene Mängel zu beheben.

Sie sind der alleinige Lizenznehmer für Ihr Leben, achten Sie also drauf, dass Unberechtigte sich keinen Zugang zur Steuerung verschaffen können. Geben Sie Passwörter und Zugangsschlüssel nur an vertrauenswürdige Personen weiter, richten Sie aber auch Bereiche ein, die einer Vielzahl von Menschen offen stehen.

Wir wünschen Ihnen viel Freude mit Ihrem Leben. Bei Fragen und Problemen wenden Sie sich an den Hersteller.

20121015-231742.jpg

Aus alt mach neu

Ich war ja davon ausgegangen, dass das Kapitel der uralten Kirchenlieder für mich abgeschlossen sei. Früher, da sangen wir sie Sonntag für Sonntag, die Alten inbrünstig, die Jungen mit grossem Befremden, weil die antiquierte Sprache nicht so ganz zum modernen Leben passen wollte. Einige von uns weigerten sich, mitzusingen, andere bemühten sich krampfhaft darum, die alten Choräle gegen neueres Liedgut einzutauschen. „Es heisst doch, dass man dem Herrn ein neues Lied singen solle. Das alte Zeug hängt ihm bestimmt zum Hals heraus“, argumentierten wir und einige Jahre später wurde das Kirchengesangbuch tatsächlich immer seltener gebraucht, wir atmeten auf und die  älteren Semester trauerten den guten alten Zeiten nach.

Seither habe ich nur noch sehr selten geistliche Lieder gesungen, die älter sind als fünfzehn Jahre. Bis vor einigen Wochen der FeuerwehrRitterRömerPirat das alte Liedgut entdeckt hat. Und plötzlich singe ich wieder „O Haupt voll Blut und Wunden“, „Schönster Herr Jesus“ und „Welch ein Freund ist unser Jesus“, diesmal nicht aus dem Kirchengesangbuch, sondern aus den Hymnensammlungen im Internet. Ich habe kein Problem damit, meinem Sohn diesen Gefallen zu tun, denn inzwischen befinde ich mich ja nicht mehr im Kampf für eine musikalische Erneuerung des Kirchengesangs. Ich kann sogar gestehen, dass nicht alles, was wir damals singen mussten, hässlich ist. Nun ja, „Auf Brüder, glauben heisst siegen“ wird wohl nie mein Lieblingslied und ich werde es dem FeuerwehrRitterRömerPiraten auch nie vorsingen, aus Angst, dass es sein neues Lieblingsslied werden könnte. Aber ich habe mich arrangiert damit, dass unsere Kinder ein unverkrampfteres Verhältnis zu den Dingen haben, die für uns damals so schlimm waren. Was für uns Zwang war, ist für sie eine Stilrichtung von vielen, was für uns zu verstaubt daherkam,  erleben sie als spannende Ergänzung zu dem Einheitsbrei, mit dem meine Generation sich oft zufrieden gibt.

Eine leise Angst kommt dennoch auf, wenn die Kleinen so auf die alten Lieder fliegen: Was, wenn sie dabei bleiben, wenn sie in ihren wilden Jahren einen Aufstand machen, so wie wir damals, nur mit dem umgekehrten Ziel, nämlich das Kirchengesangbuch wieder einzuführen? Muss ich dann im Alter wieder die gleichen Lieder singen wie in meiner Jugend? Oder werden sie gnädig sein mit uns und sagen: „Ach kommt, lassen wir heute die Orgel wiedermal weg und nehmen wir das Schlagzeug hervor. Wir können den armen Alten doch nicht alles wegnehmen, was ihnen lieb ist…“

Dann eben keine Predigt

Eigentlich hätte ich heute ja diesen unglaublich inspirierenden Text über die Bedeutung meines Glaubens schreiben wollen. Den ganzen Tag über hatten sich in meinem Kopf Sätze gebildet, mit denen ich mich von meinem alten, frömmlerischen Gehabe  distanziert und zu meinem weitaus alltagstauglicheren, aber viel weniger in starre Dogmen fassbaren neuen Glauben bekannt hätte. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, was ich alles in diesen Text hineingepackt hätte: Meinen Ärger über Frau Rickli, meine Sorgen darüber, dass Fremdenhass in Europa wieder salonfähig ist, meinen Frust darüber, dass so viel geredet und so wenig getan wird, meine Traurigkeit über mein eigenes Versagen und mein Fazit, dass ich das alles wohl nicht ertragen könnte, würde ich nicht glauben. 

Tja, und dann beschloss ich, zuerst einmal ein paar Büroarbeiten zu erledigen, bevor ich mich ans Niederschreiben meiner tiefschürfenden Gedanken mache. Die Lohnabrechnung der Putzfrau, zwei drei Formulare, die schon längst ausgefüllt sein müssten, den Lohn der Putzfrau vom Konto abheben. Kleinkram nur, der aber leider in den grossen Dramen des Alltags nur zu oft vergessen geht, den ich aber keinen Tag länger mit mir herumtragen will, weil er eben doch belastet. Die Formulare waren schnell erledigt, doch dann stellte ich fest, dass mir ein Dokument fehlte, das ich bei der Arbeit liegen gelassen hatte. Na gut, dann mache ich eben einen kleinen Abendspaziergang, hole das Dokument und gehe dann gleich zur Bank. Vielleicht fallen mir auf dem Weg weitere nette Sätze für meinen Text ein.

Ha, von wegen. Auf halbem Weg stelle ich fest, dass mein Büroschlüssel zu Hause geblieben ist. Umkehren will ich nicht, denn die Strassenlampen im Quartier streiken allesamt und Dunkelheit ist nicht mein Ding. „Na gut, dann hole ich eben nur das Geld. Das Dokument kann ich ja morgen nach der Arbeit mitnehmen“, brumme ich – jawohl, ich habe die schlechte Angewohnheit, mit mir selber zu reden, wenn ich alleine unterwegs bin – und mache mich auf den Weg zur Bank. Wo ich leider feststellen muss, dass auch der Geldautomat streikt und diesmal liegt es ganz bestimmt am Automaten und nicht an meinem Kontostand. Dann eben auf zur nächsten Bank, wo man mich aber nicht einlässt, weil ich die falsche Karte dabei habe. Verärgert mache ich mich auf den Heimweg, um meinen Schlüssel zu holen. Damit ich doch noch das Dokument holen gehen kann, weil ich es nicht mag, unerledigter Dinge ins Bett zu gehen, wo ich mich doch endlich dazu aufgerafft hatte, den Bürokram hinter mich zu bringen. Der Schlüssel aber ist unauffindbar, „Meiner“, den ich sogleich verdächtige, das Ding verlegt zu haben, erweist sich als unschuldig und ich muss mir eingestehen, dass ich mir alles selber eingebrockt habe. Aus Gründen, die ich schon längst nicht mehr nachvollziehen kann, habe ich nämlich heute Nachmittag den Schlüsselbund auf den Waldspaziergang mitgenommen und danach nicht mehr an seinen Platz zurückgelegt. Fragt mich bitte nicht, wie ich auf die Idee gekommen bin, dass dem Schlüsselbund ein wenig frische Waldluft guttun würde.

Da es inzwischen schon fast Mitternacht ist, beschliesse ich ziemlich verärgert, doch wieder alles auf morgen zu verschieben. Der Elan, endlich reinen Bürotisch zu machen, ist verflogen, die Lust, einen unglaublich inspirierenden Text über meinen Glauben zu schreiben ebenfalls und so bleibt mein einziger Trost, dass zumindest die Atheisten unter meinen Lesern zufrieden sind, weil sie meiner Sonntagspredigt entgangen sind. 

War das ein Jahr?

Wie es sich gehört, halte auch ich in diesen etwas ruhigeren Tagen Rückschau auf das Jahr, das schon bald nichts mehr ist ausser ein paar Erinnerungen. Und genau bei diesen Erinnerungen hapert es diesmal ganz gewaltig. Nun gut, da gibt es schon den einen oder anderen denkwürdigen Moment – Spaziergänge durch Prag mit der ganzen Horde, Rigoletto im Avenches mit Karlsson, der Einzug von Leone und Henrietta, entspannende Tage im Piemont, die Aufführung von „Leone & Belladonna“ – aber sonst ist mir nichts geblieben als das Gefühl, dass mir das Leben stets mindestens drei Schritte voraus war und ich verzweifelt versuchte, doch noch alles in Griff zu bekommen.

Dieses Gefühl zog sich wie ein roter Faden durch alles, was ich in diesem Jahr erlebte, angefangen jeweils am Morgen, wenn ich eigentlich etwas früher zur Arbeit hätte gehen wollen, es aber wieder nur gerade rechtzeitig schaffte, weil das Prinzchen die Windel voll hatte. Oder am Mittag, wenn ich mir so fest vornahm, nicht erst zu Hause anzukommen, wenn alle anderen bereits am Tisch sassen und es dann doch wieder nicht fertig brachte, weil ich noch dieses und jenes „nur schnell“ erledigen wollte.

Dieses Gefühl hatte ich aber nicht nur in den kleinen Banalitäten des Alltags, ich litt überhaupt darunter. Da wollte ich nichts lieber, als endlich einmal die blühenden Bäume geniessen und musste feststellen, dass aus den Blüten bereits Früchte geworden waren. Ich freute mich auf gemütliche, laue Sommerabende mit „Meinem“ und merkte erst als ich endlich draussen saß, dass der Sommer vorbei war. Ich schwor mir, dass „ab nächster Woche“ alles anders, alles ruhiger, alles geordneter würde und wurde dann doch wieder mitgerissen von einer Welle von Aufgaben und Verpflichtungen, die ich in diesem Ausmass nicht vorhergesehen hatte.

Jetzt, wo dieses Jahr fast zu Ende ist, erkenne ich erst, wie ausgelaugt und müde ich bin, wie weit ich mich entfernt habe von dem, was ich mir eigentlich unter Leben vorstelle. Nein, ich träume nicht vom süßen Nichtstun, das wäre mir zu öde. Aber etwas mehr Ausgewogenheit, ein gesünderer Wechsel von Aktivität und Ruhe und vor allem das Gefühl, dass ich mehr oder weniger überschauen kann, was in mir drin und um mich herum geschieht, das alles wünsche ich mir.

Oh nein, ich erwarte nicht, dass in drei Tagen, wenn das neue Jahr beginnt, alles anders sein wird, so naiv bin ich dann doch wieder nicht. Aber ich werde alles daran setzen, das Schiff wieder in ruhigere Gewässer zu steuern. Und weil ich weiss, dass mir nach diesem aussergewöhnlich anstrengenden Jahr die Kraft dazu fehlt, bete ich schon mal fleißig für günstigen Wind.

 

Beschämend

Was würde Jesus wohl dazu sagen: Wir reichen Schweizer geben mit beiden Händen Geld aus, um seinen Geburtstag zu feiern und gleichzeitig müssen Menschen, die hier nicht willkommen sind, bei Schnee und Kälte draussen übernachten, weil angeblich kein Platz mehr ist für sie, nicht einmal vorübergehend. Selten tritt die Diskrepanz zwischen „christlicher Kultur“ und menschlicher Kälte so krass zu Tage wie jetzt. Ich mag nicht die fromme Moralkeule schwingen, aber etwas mehr echte Nächstenliebe und etwas weniger christliches Tamtam würde uns allen gut anstehen. Vor allem auch jenen, die sich die Verteidigung „unserer christlich-abendländischen Kultur“ auf die Fahnen geschrieben haben.

20111221-223559.jpg

Wie ausgewechselt

Eben noch hast du dich heiser gebrüllt, weil keiner auf dich hören wollte. Du hast erfolglos mit Dessertenzug gedroht, hast dir den Mund fusselig geredet, um ihnen beizubringen, dass es so nicht weitergehen kann, weil sie dir sonst noch den letzten Nerv ausreissen. Du hast geklagt, geseufzt, nach Ursachen geforscht und manchmal, wenn sie sich ganz quer stellten, warst du den Tränen nahe. Wann ist sie endlich vorbei, diese elende Vorweihnachtszeit, die aus deinen sonst so umgänglichen Kindern quengelnde, ungehorsame kleine Monster macht, die dich in den Wahnsinn treiben?

Und dann, wenn du glaubst, es könne nicht mehr schlimmer kommen, sind sie plötzlich wie ausgewechselt. Du willst wie üblich den Dritten zur Eile antreiben, damit er nicht zu spät zur Schule kommt, aber da steht er schon vor dir, geputzt und gestriegelt, bereit zu gehen und rechtzeitig anzukommen. Du kommst mittags von der Arbeit nach Hause und stellst erstaunt fest, dass der Älteste den Tisch gedeckt hat und allen schon Saft eingeschenkt hat. Keiner hat sich mit Joghurt und Bananen den Appetit verdorben, weil er nicht warten konnte, bis Mama und Papa da sind und nach dem Essen helfen alle widerspruchslos, den Tisch abzuräumen. Abends, als die Wäsche dran ist, noch einmal das gleiche Bild: Alle helfen brav mit, als hätte noch nie eine Diskussion um die Frage „Warum müssen ausgerechnet wir bei der Wäsche helfen? Wir haben sie ja nicht gewaschen“ gegeben. Ja, und dann kommt es doch noch zu einem kleinen Krach, weil deine Tochter den Tisch ganz alleine decken und dekorieren will, was der grosse Bruder nicht einfach so hinnehmen will. Das geht doch nicht, dass jemand die ganze Arbeit an sich reisst. Abends, als bereits um Viertel nach neun himmlische Ruhe herrscht, reibst du dir verwundert die Augen und du fragst dich, ob da jemand heimlich deine widerspenstigen Kinder gegen diese wunderbar netten Geschöpfe aus dem Erziehungsratgeber ausgetauscht hat.

Du fragst dich natürlich auch, ob du selbst vielleicht etwas zu diesem Wandel beigetragen hast. „Hoffentlich habe ich sie mit meinem ewigen Genörgel der letzten Tage nicht eingeschüchtert“, sagst du zu dir selbst. Nun, in einem Punkt kannst du dich beruhigen. Die Mär von „Santa Claus bringt dir keine Weihnachtsgeschenke, wenn du nicht spurst“ kennen deine Kinder nicht. Weihnachtsgeschenke dürfen nicht an Bedingungen geknüpft werden, denn derjenige, der an Weihnachten gefeiert wird, liebt auch bedingungslos. Ein Dessert kann man schon mal verweigern, aber ein Weihnachtsgeschenk? An der Angst, dass sie an Weihnachten leer ausgehen könnten, kann es also nicht liegen, dass die Kinder wie verwandelt sind. Aber was ist es dann? Die Vorfreude? Das gute Gefühl, dass schon bald ganz viele Träume wahr werden? Oder liegt es nur daran, dass der Mond wieder abnimmt?

Du kannst dir den Kopf zerbrechen, soviel du willst, die Antwort wirst du kaum finden und schon gar nicht den Schalter, mit dem du deine Kinder von „Ich stelle mich aus Prinzip quer“ auf „Ich bin ein kooperatives Wesen, das sich aktiv dafür einsetzt, dass in der Familie alles rund läuft“ umschalten kannst. Am besten hörst du so schnell wie möglich auf mit dem Grübeln und freust dich stattdessen an dem völlig unerwarteten Frieden. Die anderen Tage werden auch wieder kommen und dann darfst du dich getrost fragen, was du jetzt schon wieder falsch gemacht hast.