Kommt drauf an, wen man fragt

Nehmen wir mal an, ich stünde am Esstisch, hätte die Hände im klebrigen Brotteig und bräuchte dringend Mehl. Je nachdem, welches Familienmitglied gerade in der Nähe wäre, würde meine Bitte nach Mehl auf ganz unterschiedliche Weise aufgenommen.

Karlsson

Ich: „Karlsson, reichst du mir bitte ein Schüsselchen von dem Mehl aus dem grossen Sack? Meine Hände kleben fest.“

Karlsson: „Ich muss erst noch dieses Menuett fertig spielen.“

Ich: „Ich brauche aber dringend Mehl. Kannst du nicht kurz unterbrechen?“

Karlsson: „Okaaaaaay…“ (Schlurft widerwillig in die Küche, tut, wie ich ihn gebeten habe und geht zurück aus Klavier.)

Luise

Ich: „Luise, reichst du mir bitte ein Schüsselchen von dem Mehl aus dem grossen Sack? Meine Hände kleben fest.“

Luise: „Warum immer ich?“

Ich: „Na ja, du bist gerade zufällig in der Nähe und ich brauche Mehl.“

Luise: „Warum fragst du nicht Karlsson oder den Zoowärter?“

Ich: „Weil die jetzt gerade nicht da sind und ich brauche dringend Mehl.“

Luise: „Immer muss ich! Nie fragst du die anderen! Warum muss immer ich alles machen?“

Ich: „Himmel, ich verlange ja nicht die Welt von dir. Nur ein Schälchen voll Mehl. Du isst ja auch von dem Brot.“

Luise: „Ich esse fast nie Brot.“

Sie macht sich schnaubend am Mehsack zu schaffen und reicht mir widerwillig das Mehl. Vermutlich wird es keine zwanzig Minuten dauern, bis sie sich unaufgefordert bei mir entschuldigen kommt. Und mit ziemlicher Sicherheit wird sie die Erste sein, die sich eine Scheibe Brot abschneidet, wenn es aus dem Ofen kommt.

FeuerwehrRitterRömerPirat

Ich: „FeuerwehrRitterRömerPirat, reichst du mir bitte ein Schüsselchen von dem Mehl aus dem grossen Sack? Meine Hände kleben fest.“

FeuerwehrRitterRömerPirat: „Kleben sie an der Decke oder an der Schüssel?“

Ich: „Am Teig.“

FeuerwehrRitterRömerPirat: „Warum kleben sie nicht am Mehl?“

Ich: „Weil Mehl nicht klebt.“

FeuerwehrRitterRömerPirat: „Aber Teig ist auch aus Mehl. Warum klebt der dann?“

Ich: „Weil im Teig Wasser ist und dadurch der Weizenkleber… Ach, komm schon, ich erkläre dir das später. Ich brauche jetzt wirklich dringend Mehl. Das Zeug wird schwer in meinen Händen.“

FeuerwehrRitterRömerPirat: „Warum wird es denn schwer? Mehl ist doch federleicht.“

Ich: „Ja, Mehl alleine schon, aber…“

FeuerwehrRitterRömerPirat: „Aber der Mehlsack ist doch schwer. Warum sagst du dann, Mehl sei federleicht?“

Ich: „Da sind ja auch 25 Kilo drin. Und du hast gesagt, Mehl sei federleicht, nicht ich. Aber reich mir jetzt bitte ein wenig von dem Mehl.“

FeuerwehrRitterRömerPirat: „Den ganzen Sack oder nur ein einzelnes Mehlstäubchen?“

Ich: „Ein Schüsselchen voll, aber bitte schnell! Mir fault die Hand ab?“

FeuerwehrRitterRömerPirat: „Warum ist deine Hand nicht schwarz, wenn sie abgefault ist?“

Ich: „M-E-H-L, aber bitte sofort.“

FeuerwehrRitterRömerPirat macht sich endlich am Mehlsack zu schaffen und denkt derweilen laut über die Frage nach, warum Mehl nicht in der Küche herumfliegt, wo es doch so leicht ist.

Zoowärter

Ich: „Zoowärter, reichst du mir bitte ein Schüsselchen von dem Mehl aus dem grossen Sack? Meine Hände kleben fest.“

Zoowärter: „Ja, Mama.“ Ich höre, wie es im Küchenbüffet rumort. Nach einer halben Ewigkeit….

Zoowärter: „Sooooo, jetzt brauche ich nur noch….“ Wieder Rumoren, diesmal im Behälter mit den Küchenutensilien, dann nach einer weiteren Ewigkeit…

Zoowärter: „Sooooo, dann wollen wir mal….“

Ich: „Zoowärter, ich brauche jetzt wirklich dringend Mehl. Geht’s?“

Zoowärter: „Ja, Mama.“

Es passiert lange nichts, nur das Rascheln des Mehlsacks ist zu hören. Dann…

Zoowärter: „Ich glaube, ich muss das anders machen….“

Ich: „Zoowärter! Ich brauche Mehl!“

Zoowärter: „Ja, Mama. Ich bin gleich soweit. Ich muss nur eine andere Schüssel finden.“

Mir schwant Böses, also begebe ich mich mit dem ganzen Teig an den Händen vom Esszimmer, wo ich knete, in die Küche, wo er hantiert. Der Fussboden ist voller Mehl, eine Schöpfkelle liegt neben dem Mehlsack, der Zoowärter hält eine riesige Schüssel mit mindestens drei Kilo Mehl in den Händen und strahlt mich an. Ich seufze.

Ich: „Eine kleinere Schüssel hätte auch gereicht, aber danke.“

Zoowärter: „Gern geschehen, Mama.“

Prinzchen

Ich: „Prinzchen, reichst du mir bitte ein Schüsselchen von dem Mehl aus dem grossen Sack? Meine Hände kleben fest.“

Prinzchen: „Ja, sofort. Und darf ich nachher gleich noch die Hefe in den Teig geben?“

Ich: „Das habe ich leider schon gemacht.“

Prinzchen (Zieht eine Schnute): „Aber das Salz darf ich schon noch zufügen?“

Ich: „Das habe ich leider auch schon gemacht. Aber das Mehl darfst du mir reichen.“

Prinzchens Gesicht wird länger. Er schaut mir dabei zu, wie ich mit dem klebrigen Teig ringe.

Ich: „Kannst du mir jetzt bitte Mehl holen?“

Prinzchen: „Von mir aus. Aber nachher backen wir noch Guetzli. Ich will nicht immer nur Mehl holen, ich will auch etwas Richtiges machen.“

„Meiner“

Ich: „‚Meiner‘, reichst du mir bitte ein Schüsselchen von dem Mehl aus dem grossen Sack? Meine Hände kleben fest.“

„Meiner“: „Einen Moment. Ich muss nur noch schnell den Abfallsack zuschnüren und die Hände waschen.“

Er erledigt, was er gesagt hat und kommt ins Esszimmer, wo ich mit dem Teig kämpfe.

„Meiner“: „Wahnsinn, das sieht genial aus. Lass mich nur schnell ein Foto machen. Das wird der Hammer.“

Bevor ich etwas sagen kann, ist er wieder weg, um die Kamera zu holen.

„Meiner“: „Stell dich mal so hin. Nein, etwas mehr Richtung Fenster. Und den Teig etwas höher. Ja, genau so…“

Ich: „Himmel, das Zeug ist schwer. Kannst du mir jetzt bitte das Mehl holen?“

„Meiner“ knipst ungerührt weiter.

„Meiner“: „Gleich. Nur noch ein paar Bilder. Etwas mehr nach links, wenn es geht. Nein, halt, nicht so weit. Noch etwas nach rechts…“

Ich: „Ich brauche Mehl! Jetzt gleich! Meine Hände fallen mir sonst ab…“

„Meiner“: „Gleich. Nur noch dieses eine Bild. Nein, lass den Teig nicht zurück in die Schüssel fallen! Du ruinierst das Bild! Wohin gehst du denn jetzt?“

Ich: „In die Küche. Ich brauche Mehl. Aber zuerst muss ich mir die Hände waschen. Sonst ist nachher alles verklebt.“

„Meiner“: „Ich hätte dir das Mehl doch gleich gebracht. Immer bist du so ungeduldig…“

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Begegnung mit einem früheren Ich

Neulich beim Aufräumen traf ich zufällig eines meiner früheren Ich. Nicht eines von ganz früher, so ein unbeschwertes Ding, frei von jeglicher Verpflichtung, sondern ein abgekämpftes mit tiefschwarzen Augenringen. Natürlich kamen wir sogleich miteinander ins Gespräch:

Früheres Ich (FI): Wie siehst du denn aus?

Ich (I): Wie soll ich schon aussehen? So wie eine fünffache Mutter, die zu wenig schläft, zu wenig für ihre Figur tut und kaum einen Moment zur Ruhe kommt, halt aussieht.

FI: Du schläfst zu wenig? Das ich nicht lache! Jetzt, wo die Kinder alle gross sind, gibt es doch keine durchwachten Nächte mehr.

I: Du hast ja keine Ahnung. Luise schläft so schlecht wie eh und je…

FI (unterbricht mich): Das glaube ich dir nicht. So schlecht, wie damals, als ich mit dem Zoowärter schwanger war und auf dem Zahnfleisch ging, kann es nie und nimmer sein.

I: Noch einmal: Du hast ja keine Ahnung. Mag ja sein, dass sie nachts nicht mehr ganz so lange wach ist wie damals, aber in meinem Alter steckt man das auch nicht mehr so leicht weg, wenn das Kind regelmässig mitten in der Nacht neben dem Bett steht und über Schlaflosigkeit klagt. Du warst damals ja noch blutjung und unverbraucht.

FI: Unverbraucht? So fühlte ich mich aber ganz und gar nicht.

I: Ich hab neulich Bilder gesehen. Du sahst eindeutig besser aus als ich.

FI: Finde ich auch und ich frage mich, was du falsch machst. Ich meine, du hast ja jetzt jeden Vormittag ganz für dich alleine, kannst tun und lassen, was du willst, die Kinder sind eigenständig und du kannst mit „Deinem“ in den Ausgang, so oft du Lust hast.

I (mit einem zynischen Lachen): Ich weiss ja gar nicht, bei welchem Punkt ich anfangen soll, dich zu korrigieren…“

FI (erstaunt): Warum willst du mich korrigieren? Genau so habe ich mir die Zukunft in meinen süssesten Träumen vorgestellt. Du willst mir jetzt nicht etwa sagen, es sei anders gekommen?

I (seufzend): Tja, ich muss dir leider sagen, dass du die Zukunft etwas gar zu rosig ausgemalt hast. Das mit den freien Vormittagen zum Beispiel ist bei Weitem nicht so toll, wie du immer gedacht hast. An guten Tagen hast du die ganzen vier Stunden, um ungestört deinem Broterwerb nachzugehen, an komplizierten Tagen versuchst du, kranke Kinder, Haushalt und Job irgendwie parallel laufen zu lassen und an schlechten Tagen rennen ein kranker Lehrer, eine kaputte Waschmaschine, ein zu lange dauernder Arzttermin und eine verschobene Trompetenstunde alle deine Pläne über den Haufen…

FI: Das klingt ja ganz ähnlich wie bei mir damals…

I: So ist es auch, mit dem Unterschied, dass ich den Kindern jetzt erklären kann, weshalb ich explodiert bin. Du musstest ja jeweils damit klarkommen, dass sie dich mit traurigen Augen verständnislos ansahen, wenn du wie eine Furie durchs Haus gewetzt bist.

FI: Das war tatsächlich schlimm. Aber sag mal, mit „Deinem“ ist es jetzt bestimmt schon wieder fast wie vor meiner Zeit, als noch keine Kinder da waren.

I: Schon mal davon gehört, dass Teenager nicht um acht Uhr ins Bett gehen? Und von Hausaufgaben, die nach dem Abendessen erledigt sein wollen? Und von Prüfungsängsten, die sich immer dann bemerkbar machen, wenn die Eltern es sich mit einem Tässchen Tee gemütlich gemacht haben?

FI: Sooo schlimm wird das auch wieder nicht sein. Und ihr könnt ja jetzt auch so problemlos in den Ausgang gehen. Karlsson schmeisst den Laden doch bestimmt schon ganz alleine.

I: Karlsson macht das tatsächlich ganz gut, aber der Junge hat ja inzwischen auch seine eigenen Termine. Der ist nicht einfach auf Abruf verfügbar.

FI: Ach so, daran habe ich damals nicht gedacht. Aber im Sommer gehen sie jetzt doch bestimmt schon alle gleichzeitig ins Jungscharlager und ihr habt eine ganze Woche für euch.

I: Okay, wo soll ich anfangen? Bei Karlsson, der Luxus liebt und schlammige Zeltplätze verabscheut? Bei Luise, die sich jetzt auch schon zu erwachsen fühlt für die Jungschar? Beim Prinzchen, der erst übernächstes Jahr gross genug ist, um mit ins Lager zu fahren? Wo auch immer ich anfange, das Resultat bleibt das gleiche: Die Sache mit der freien Woche, weil alle gleichzeitig im Lager sind, war ein Luftschloss, das sich aufzulösen begann, bevor der Jüngste aus den Windeln war. Du hättest also ahnen können, dass es so kommt.

FI (betrübt): Dann ist also nichts so geworden, wie ich es mir erträumt habe…

I (tätschle ihr tröstend die Hand): Na ja, zumindest einer deiner Träume ist in Erfüllung gegangen. Ich kann jetzt wieder ganze Nächte lang dicke Schmöker lesen. Auf die eine schlaflose Nacht mehr oder weniger kommt es nach all den Jahren auch nicht mehr an.

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Wie soll man da demokratisch entscheiden?

Man empfiehlt ja uns Familien, wir sollten unsere Kinder in die Planung der gemeinsamen Ferien einbeziehen. Ein runder Tisch, an dem man beschliesst, wohin es gehen soll, wie lange man bleibt und wie man sich die freien Tage um die Ohren schlagen will. Eigentlich eine gute Idee, nur hat mir bis jetzt noch keiner sagen können, wie man mit sieben Sturköpfen einen Familienurlaub plant, wenn jeder ganz genau weiss, was er will und noch genauer, was er nicht will. 

Okay, die Frage, wohin es gehen soll, ist noch relativ einfach zu klären. Sechs von sieben wollen nach England oder Schweden, einige könnten sich auch noch mit Malta anfreunden und einer glaubt allen Ernstes noch immer daran, Mama und Papa hätten die nötigen Mittel und Nerven, um mit der ganzen Horde nach New York City zu fliegen. Da dies nicht der Fall ist und Gott sei Dank keiner das Bedürfnis bekundet, sich irgendwo an einem Strand im Süden braun rösten zu lassen, schauen wir mal, ob wir irgendwo in England oder Schweden unterkommen könnten und damit fangen die Probleme an.

Karlsson möchte ein Haus mit Antiquitäten, wenn möglich mit Klavier oder Cembalo, damit er während der Ferien nicht aufs Musizieren verzichten muss.

Luise hasst Antiquitäten, will auf gar keinen Fall auf WLAN verzichten und bevorzugt einen romantisch-verspielten, skandinavisch angehauchten Einrichtungsstil, ein Stil also, der Karlsson ganz und gar nicht zusagt. Ach ja, Meer fände Luise auch nicht schlecht. 

Dem FeuerwehrRitterRömerPiraten ist das Haus eigentlich egal. Hauptsache, er kann sich irgendwo ein neues Holzschwert oder einen Pfeilbogen kaufen. Am liebsten in Astrid Lindgrens Värld, wodurch natürlich England als Ferienziel für ihn aus dem Rennen ist.

Auch dem Zoowärter ist das Haus egal, solange es in New York City steht. Unsere Erklärungen, warum das von uns gewählte Haus ganz bestimmt nicht in New York City stehen wird, überhört er geflissentlich, denn dann liessen sich ja seine Träume nicht zu Ende träumen.

Dem Prinzen ist das Haus eigentlich auch egal. Es sollte einfach nahe genug bei Astrid Lindgrens Värld stehen, womit auch für ihn England seinen Reiz verloren hat. 

Unter dem Strich steht also England eher schlecht da, weshalb „Meiner“ und ich uns bei der Ferienhaussuche auf Schweden konzentrieren. Das heisst, ich konzentriere mich und er stellt derweilen im Kopf  ein paar Sonderangebote zusammen, die in seiner Fantasie unglaublich toll aussehen, auf der Homepage des Ferienanbieters aber leider nicht existieren. 

Irgendwann präsentiere ich voller Stolz meine Shortlist, sorgfältig auf die unterschiedlichen Wünsche aller Familienmitglieder abgestimmt und doch so, dass ich mir vorstellen könnte, an den Orten zu nächtigen, ohne andauernd asthmatisch zu keuchen. „Meiner“ schaut die Liste an und stänkert. Zu wenig nah am Wasser. Zu wenig Distanz zu den Nachbarn. Zu wenig kompatibel mit den Preisvorstellungen, an denen er in seiner Fantasie noch immer festhält, obschon ich ihm gesagt habe, dass sie in keinerlei Verbindung zur Realität stehen. 

Während „Meiner“ und ich also über die Häuser, die ich für geeignet halte, debattieren, wirft Karlsson ein, wir sollten uns doch nicht so viele Gedanken machen, das Haus mit dem schönen, schwarzen Konzertflügel sei doch perfekt, Luise stänkert, dorthin komme sie auf gar keinen Fall mit, „Meiner“ sucht nach einem Kompromissvorschlag und mich überkommen Zweifel, ob wir nicht besser etwas weniger weit nördlich gingen, in Südschweden sei es ja auch schön aber bedeutend näher. Also noch einmal eine Shortlist, noch einmal debattieren, ein paar neue Wünsche, wieder Shortlist, zusätzliche Wünsche, eine weitere Debatte…

Bis uns irgendwann der Kragen platzt und „Meiner“ und ich vollkommen undemokratisch einen Entscheid fällen, dem sich die minderjährigen Familienmitglieder einfach unterwerfen müssen. 

Natürlich vermisst Karlsson bei unserer Wahl den Konzertflügel, Luise findet die Einrichtung nicht ganz so romantisch-verspielt wie sie es gerne hätte, der FeuerwehrRitterRömerPirat und das Prinzchen fürchten, der Weg zu Astrid Lindgren sei zu weit. Einzig der Zoowärter ist rundum glücklich. Der träumt nämlich noch immer von New York City und hat noch gar nicht mitgekriegt, dass wir gebucht haben. 

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Illustre Kreise

Seit einiger Zeit führe ich ja dieses furchtbar aufregende Sozialleben. Alle paar Tage treffe ich mich mit diesen unglaublich gebildeten, kultivierten Menschen, um mit ihnen tiefschürfende Gespräche zu führen. Mit einigen komme ich regelmässig zusammen, andere sehe ich etwas seltener, gelegentlich lässt auch mal jemand seine Beziehungen spielen, um mich mit weiteren äusserst interessanten Menschen bekannt zu machen. So gewandt bewege ich mich inzwischen in diesen Kreisen, dass ich sehr oft, wenn furchtbar kluge Dinge gesagt werden, wissend nicken kann, obschon ich eigentlich nicht ganz so gebildet bin wie meine Gesprächspartner. Und das Schöne an der Sache ist ja, dass sich diese Leute alle auf mein Niveau runterlassen und sich angeregt mit mir über meinen Nachwuchs unterhalten. Wie geehrt darf ich mich doch fühlen, dass es ihnen nichts ausmacht, sich die profanen Sorgen und Nöte meiner Kinder anzuhören. Luise und den FeuerwehrRitterRömerPiraten finden sie ganz besonders interessant, aber manchmal reden wir auch über Karlsson, den Zoowärter und das Prinzchen. 

Würde ein mir fremder Mensch sich meinen Terminkalender anschauen, wäre er tief beeindruckt ob der vielen Kontakte die ich pflege. Und das, was im Terminkalender steht, ist nicht mal alles, manchmal ergibt sich auch ganz spontan ein zusätzliches Plauderstündchen. So nett ist das, dass ich hin und wieder Gefahr laufe, die Zeit zu vergessen und den ganzen Vormittag zu verquatschen. Wobei meine Gesprächspartner mich dann schon sanft vor die Türe weisen, wenn ich ihre kostbare Zeit zu lange in Anspruch nehme. 

Draussen im Wartezimmer sitzen ja noch andere, die sich mit meinen illustren Bekannten unterhalten möchten.

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Kram

Es gibt Mütter – und ich meine jetzt nicht nur mich selber, ich kenne auch viele andere, die so sind -, die weder Zeit noch Lust haben, ihren Kindern alles hinterherzutragen. Klar, wenn sie merken, dass ein Kind überfordert ist, helfen sie, aber im Grossen und Ganzen erwarten sie von ihrem Nachwuchs, dass sie wissen, wann sie was brauchen und auch dran denken, die Dinge mitzunehmen. An manchen Tagen klappt das perfekt, dann schlägt das Kind frühmorgens die Augen auf und sagt: „Ich muss heute noch meine Schwimmsachen mitnehmen. Ich hol sie mir gleich aus der Waschküche.“ An anderen Tagen klappt das weniger gut, dann muss Mama sagen: „Denk dran, du hast heute Schwimmen. Hol dir noch die Sachen aus der Waschküche, ehe du aus dem Haus gehst.“ An gewissen Tagen klappt das ganz und gar nicht, da denken weder Kind noch Mama an den Schwimmunterricht, was die Lehrerin verständlicherweise nervt. Und darum heisst es bei Kindern, die so aufwachsen, beim Standortgespräch in schöner Regelmässigkeit: „Du musst unbedingt den Kopf besser bei der Sache haben. Wenn das so weitergeht mit dir, wirst du Schwierigkeiten haben, einen anständigen Job zu bekommen.“ Den Mamas, die beim Gespräch dabei sitzen, ist das dann meist ziemlich peinlich, denn sie wissen genau, dass der Vorwurf eigentlich ihnen gilt.

Dann gibt es auch Mütter, die bringen ihrem Kind das Turnzeug in die Schule, wenn es zu Hause liegen geblieben ist, obschon auf dem Stundenplan Turnen steht. Bevor das Kind aus dem Haus geht, wird noch schnell geprüft, ob es auch wirklich alles eingepackt hat. Kommt das Kind nach Hause, räumt Mama den Schulsack aus, damit kein vergessenes Pausenbrot darin schimmlig werden kann. An manchen Tagen kommt sie auch um zehn Uhr auf den Pausenhof gerannt, weil das Znüni auf dem Küchentisch liegen geblieben ist. Das alles nicht nur im Kindergarten oder in der ersten Klasse, sondern auch noch am Ende der Primarschule, manchmal sogar noch in der Oberstufe. Kinder solcher Mütter bekommen beim Standortgespräch nie zu hören, sie müssten den Kopf besser bei der Sache haben, wenn das so weitergehe, würden sie später, wenn sie einen Job suchen, einen furchtbar schlechten Eindruck machen. Diese Mamas müssen nie mit schamrotem Gesicht dabei sitzen, denn sie tun alles dafür, dass ihr Kind gut dasteht.

Fragt sich einfach, wie das Kind dereinst dastehen wird, wenn es eigentlich schon längst kein Kind mehr wäre und noch immer nicht gelernt hat, dass es selber für seinen Kram verantwortlich ist.

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Haushaltehre

Heute war ich mit dem FeuerwehrRitterRömerPiraten, dem Zoowärter und dem Prinzchen alleine und da habe ich gedacht, ich könnte sie ja mal in die Geheimnisse der korrekten Mithilfe im Haushalt einführen, da sie in dieser Hinsicht ein wenig, na ja, wie soll ich sagen…unkooperativ? bequem? denkfaul? sind. Also habe ich…

…ihnen erklärt, welche Funktion der Deckel einer Zahnpasta-Tube hat und warum ich darauf bestehe, dass der immer brav zurück auf die Tube kommt, wenn man sich Zahnpaste rausgedrückt hat.

…ihnen gezeigt, wie man „Kinetic Sand“ wieder wegräumt, nachdem man ihn sich genüsslich durch die Finger hat rieseln lassen.

…ihnen klare Anweisungen gegeben, wie ich den Tisch abgeräumt haben will, nämlich so: Teller sauber in der Küche aufstapeln, noch einmal zurück ins Esszimmer, um Pfannen und Getränke abzuräumen, Gläser leer trinken und ebenfalls in die Küche bringen.

…ihnen klargemacht, dass ich nach Feierabend keine herumliegenden Schuhe, Jacken, Legos und Schalen von Clementinen mehr dulde. 

…ihnen vorgeschrieben, die abgebrannten Zündhölzer, die sie zum Anzünden der Duftlampe verwenden haben, zu entsorgen. 

…ihnen die Unterschiede zwischen Staubsauger und Besen aufgezeigt. 

…ihnen gesagt, sie dürften ein Bad nehmen, wenn sie das Badezimmer danach wieder in Ordnung bringen. 

…ihnen auch sonst noch zwei oder drei Dinge zu vermitteln versucht und da ich irgendwo mal gelernt habe, man solle beim Unterrichten unterschiedliche Methoden wählen, habe ich mal sanft gesäuselt, mal unfreundlich geknurrt, mal laut gebrüllt, mal vorgezeigt, mal vormachen lassen, mal einen Dialog geführt, mal den Zeigefinger erhoben und mal einen auf Kumpel gemacht. Und was hat das alles gebracht? Nichts, ausser der Erkenntnis, dass Söhne im Alter von sieben bis elf Jahren offenbar nicht in der Lage sind, mütterliche Anweisungen zu verstehen, egal in welcher Form sie vorgetragen werden. 

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Die Leiden eines Home Office Computers

Da gehen wir also zusammen zur Sitzung, meine Besitzerin und ich, der Computer, auf dem die meisten dieser Texte entstehen. Ich bin ja so ein richtiges Home Office-Gerät, eines, dem man ansieht, dass sie sich mal mit ihrem Frühstück vor mich hinsetzt, mal neben dem Kochherd ein paar Mails checkt, mal die Kinder neben mir basteln lässt. Eigentlich bin ich ja wirklich stolz auf diese Spuren, mich dünkt, sie unterstreichen meine Wandlungsfähigkeit, aber das, was sie mir heute angetan hat, führt zu weit. 

Da macht sie sich also für diese Sitzung bereit, stellt sich unter die Dusche, sucht sich die saubersten Klamotten aus dem Schrank, anstatt bis kurz vor Mittag im Pyjama vor mir rumzuhängen, steckt sich einen halbwegs zur Kleidung passenden Ring an den Finger und schmiert sich gar mit Lippenstift voll, obschon sie von solchen Dingen nun wirklich keine Ahnung hat. Ich sitze daneben, schaue zu und denke, sie werde sich jetzt dann gleich mit dem Lappen an mir zu schaffen machen, weil wir ja schliesslich gemeinsam aus dem Haus gehen und einen guten Eindruck machen sollen. Aber sie tut nichts dergleichen, packt mich nur zusammen mit dem von der Babykatze angenagten Kabel in eine lausige Stofftasche und rennt zum Bahnhof. 

Tja, und im Sitzungszimmer stehe ich dann natürlich wieder blöd da mit meinen Krümeln zwischen den Tasten, den Fingerabdrücken und den Kaffeespritzern auf dem Bildschirm und dem undefinierbaren, eingetrockneten Zeugs auf dem Gehäuse. Zu Hause macht mir das ja wie gesagt nichts aus, aber hier in diesem piekfeinen Sitzungszimmer in Gesellschaft all dieser anderen Geräte ist mir das schon etwas peinlich. Meiner Besitzerin offenbar auch, denn sie fängt vor den Augen aller anderen damit an, wild an mir herum zu putzen und verschmiert dabei nur die Kaffeespritzer. Sie macht sich mit den Krümeln zu schaffen, kratzt Spuren vom Gehäuse und in mir steigt die Angst hoch, dass sie mir demnächst mit Spucke zu Leibe rückt, aber das traut sie sich Gott sei Dank nicht in dieser Umgebung. 

Am liebsten hätte ich mich an ihr gerächt, einen gewaltigen Absturz produziert oder mitten im Meeting irgend einen peinlichen Song aus der Playlist zum besten gegeben, aber   so etwas verbietet mir mein Arbeitsethos. Natürlich aber habe ich es mir nicht nehmen lassen, mit den anderen im Raum anwesenden Geräten so richtig vom Leder zu ziehen, als die Sitzungsteilnehmer in die Mittagspause verschwanden. Meine Kolleginnen behaupteten doch tatsächlich, ihnen ginge es keinen Deut besser als mir, aber ich weiss nicht, ob sie das nur gesagt haben, damit ich mich besser fühle. Mein Bildschirm war nämlich vor lauter Fingerabdrücken so blind, dass ich an den anderen nicht die geringsten Home Office-Spuren erkennen konnte. 

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Fühlt euch bitte, als wäret ihr unsere Gäste

Zu Hause:

„FeuerwehrRitterRömerPirat, Zoowärter, Prinzchen, räumt bitte eure Zimmer auf.“ 

Zwanzig Minuten später: „Ich will, dass ihr jetzt eure Zimmer aufräumt.“

Eine halbe Stunde später: „Okay, ich sehe, dass ihr angefangen habt, aber fertig seid ihr noch lange nicht.“ 

Vierzig Minuten später: „Nein, ihr dürft jetzt nicht ans iPad. Eure Zimmer sind noch immer nicht fertig.

Eine Stunde später: „Okay. Eine halbe Stunde raus in den Schnee, austoben und dann weitermachen.“

Noch eine Stunde später: „Ja, ihr müsst weitermachen. Ja, ich weiss, dass ihr keine Lust habt dazu, aber das Zimmer muss jetzt einfach gemacht werden.“

Und so immer weiter, bis irgendwann, gefühlte hundert Tage später, alle drei Zimmer soweit aufgeräumt sind, dass man ohne Schneepflug durchkommt. 

Bei Freunden und Verwandten:

„Meiner“ & Ich: „FeuerwehrRitterRömerPirat, Zoowärter, Prinzchen, wir gehen in einer halben Stunde nach Hause. Räumt bitte die Spielsachen weg, mit denen ihr gespielt habt.“

Die drei im Chor: „Ist schon erledigt! Wir haben alles wieder weggeräumt.“

Und wenn einer hochgeht, um nachzusehen, ob sie wirklich getan haben, was man von ihnen erwartet, ist tatsächlich alles wieder dort, wo es hingehört. 

Ich glaube, ich sagen denen jetzt dann mal, sie sollen sich zu Hause bitte so fühlen, als wären sie unsere Gäste, vielleicht klappt’s ja dann.  

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Die Zaubermaus und der Filzstift

Da bunkert man sich einmal einen ganzen Tag lang in seinem Büro ein, hängt abends noch eine Sitzung an und am nächsten Morgen findet man im Kinderzimmer ein Prinzchen mit violetter Filzstift-Kriegsbemalung im Gesicht. Gewöhnlich habe ich ganz und gar nichts gegen Filzstift-Kriegsbemalungen, meistens nehme ich sie nicht mal mehr zur Kenntnis, weil sie halt einfach entstehen, wo Kind, Filzstift und Fantasie sich treffen. Mit der Zeit wäscht sich das ja schon wieder aus und wenn ich mir Karlsson ansehe, der früher gerne mit blauen Sams-Wunschpunkten am ganzen Körper experimentiert hat, kann ich getrost sagen, dass sich die Faszination für temporäre Körpermalereien irgendwann auch auswächst.  

Mitten im Gesicht eines kleinen Jungen, der demnächst auf einem Pausenhof aufkreuzen soll, auf dem man dem Mobbing keineswegs abgeneigt ist, erscheinen mir Filzstiftverzierungen aber doch etwas gewagt, also beschliesse ich, den Prinzen ein wenig sauber zu machen. Bloss wie? Stahlwolle geht ja kaum und Nagellackentferner – so ich denn welchen hätte – erscheint mir auch nicht unbedingt besonders hautfreundlich. Also konsultiere ich Dr. Google und lande in einem „Du meine Güte, was soll ich bloss tun?!“-Forum. Dort berichtet eine panische Mama, sie hätte ihre kleine Zaubermaus – vielleicht war es auch die Zuckerbohne oder die Zimtprinzessin, auf alle Fälle etwas Weibliches – über und über mit Filzstiftspuren verziert im Bett vorgefunden und möchte nun zu gerne wissen, wie sie das Kindchen wieder zart und rosig kriegt. 

Die Erste, die sich zu Wort meldet, kann leider nur sagen, wie man es nicht machen soll, denn die erinnert sich noch lebhaft daran, wie ihre Mutter ihr mal mit Wundbenzin, Seife und Nagelbürste  zu Leibe gerückt ist, als sie es mit den Filzern zu bunt getrieben hatte. Nach so einer schlimmen Geschichte kann man natürlich keine brauchbaren Tipps mehr erwarten, denn jetzt müssen sich die Mamas erst mal darüber auslassen, wie schrecklich herzlos man mit unserer Generation noch umgesprungen ist und  wie sie es nie übers Herz brächten, ihre Sahnetrüffelchen, Schnuffelbären und Herzkäferchern derart lieblos zu behandeln. Gut, die eine oder andere  merkt vielleicht nebenbei an, man könne es ja mal mit Babyöl oder Feuchttüchern ausprobieren, aber so richtig überzeugend kommen diese Ratschläge nicht rüber. 

Dies ist aber nicht weiter schlimm, denn die Mama, die eigentlich wissen wollte, wie sie ihr Töchterchen wieder rosig kriegt, hat jetzt ein anderes Anliegen. Es würde sie so furchtbar wundernehmen, wie denn diejenige, die sich mit Nagelbürste, Seife und Wundbenzin behandeln lassen musste, ihr Leben so gemeistert hat in den vergangenen vierzig Jahren. Eine astrologisch bewanderte Person habe nämlich schon kurz nach der Geburt vorausgesagt, die Zaubermaus – oder Zuckerbohne oder Zimtprinzessin – werde mal viele Flausen im Kopf haben, das würden die Sterne ganz deutlich sagen und es wolle ihr fast so vorkommen, als hätte die Wundbenzin-Nagelbürsten-Seifen-Schreiberin als Kind auch viele Flausen im Kopf gehabt und da möchte sie doch zu gerne wissen, wie sich das im Laufe der Zeit so weiter entwickelt, ob da vielleicht später mal was Kreatives draus werden könnte.

Ich habe dann nicht mehr weitergelesen, denn das Prinzchen war ja noch immer kriegsbemalt, die Zeit weit fortgeschritten und ein brauchbarer Tipp war weit und breit nicht in Sicht. Bevor ich zu einer Seite mit echten Hausmitteln wechselte, bekam ich aber noch mit, dass die Zaubermaus – oder Zuckerbohne oder Zimtprinzessin – unbedingt wieder sauber werden musste, weil die Mama der Modelagentur neue Bilder ihres Töchterchens liefern sollte und zwar so schnell als möglich, aber vielleicht sei die Aktion mit den Filzstiften ja auch eine unterbewusste Rebellion gegen das Modeln gewesen. Wer weiss? 

Ich hab dann das Prinzchen mit Olivenöl und Zucker halbwegs sauber gepeelt und mich dabei in Grund und Boden geschämt, weil andere Mütter alles tun, um ihrem Kind eine anständige Karriere zu ermöglichen, während ich den Filzstiftspuren nur dann zu Leibe rücke, wenn Gefahr besteht, dass mein Sohn ihretwegen auf dem Pausenhof eins auf den Deckel bekommt. 

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Rätsel

Die Ausgangslage: Zoowärter war es gestern Nachmittag speiübel, weshalb er zu Hause blieb. Nach Schulschluss bekamen zwei Mitschüler den Auftrag, ihm den Schulsack mit den Hausaufgaben zu bringen. Die Kinder kamen zu unserem Haus, sahen Zoowärters Grossmama im Garten und überreichten ihr den Schulsack, der dann still und unbemerkt bei uns im Treppenhaus darauf wartete, bis sich Zoowärter wieder wohl fühlte. Von alldem bekamen wir nichts mit, da die Kinder nicht daran dachten, meine Mutter darauf aufmerksam zu machen, dass da noch Hausaufgaben zu erledigen wären.

Heute Morgen war die Übelkeit wie weggeblasen, Zoowärter und Schulsack gingen zur Schule, kamen bald darauf aber wieder nach Hause zurück, denn die Hausaufgaben, von denen wir ja nichts wussten, waren nicht erledigt. Also griff ich zu Papier und Stift, um der Lehrerin den Sachverhalt zu erklären. Zoowärter und Schulsack gingen wieder zur Schule, ein paar Minuten später klingelte das Telefon. Natürlich hätten die Kinder die Hausaufgaben vorbei gebracht, sagte die Lehrerin, der Zoowärter hätte also sehr genau gewusst, was zu erledigen gewesen wäre. „Ich war aber den ganzen Tag im Haus und geklingelt hat keiner“, erklärte ich trotzig, worauf Zoowärters Schulkameraden, die offenbar beim Telefongespräch mithören durften, der Lehrerin die Sache mit meiner Mutter und dem Schulsack erzählten. Damit war Zoowärter aber noch nicht aus dem Schneider, warum, habe ich nicht ganz verstanden. 

Soweit der Sachverhalt. Da mich die Angelegenheit ziemlich verunsichert hat, möchte ich von euch, liebe Mitlesende wissen, wer eurer Meinung nach dafür verantwortlich ist, dass der Zoowärter seine Hausaufgaben nicht gemacht hat: