So lässt sich’s leben

So wenig braucht es zuweilen, um wieder ein paar Gänge tiefer zu schalten: Einen Sohn, der sich eine Schallplattensammlung zum Geburtstag wünscht, eine Mama, die die gewünschten Schallplatten bei Ricardo ersteigert, gute Freunde, die Karlssons Schallplattensammlung gerne bereichern möchten und dann noch ein paar Buchbestellungen, die dich dazu zwingen, Nachschub zu holen. Und schon hast du, was du dir seit Tagen sehnlichst gewünscht hast, nämlich ein paar Stunden, die du ganz alleine mit dir und deinen Gedanken verbringen kannst, währenddem du durchs Mittelland kurvst, um Schallplatten, Bücher, Plattenspieler und noch einmal Schallplatten einzusammeln. Als ob dies nicht schon des Glücks genug wäre, verfährst du dich einmal mehr so heillos, dass du dir wünschst, du hättest dir eben doch ein GPS angeschafft, anstatt dich auf dein iPad zu verlassen.

Wie, ihr versteht nicht, was ich so toll finde daran, dass ich mich an einem sonnigen Samstagmorgen im November verfahre? Aber das ist doch klar. Erstens war ich so lange von zu Hause weg, dass das ganze Chaos schon beseitigt war, als ich endlich wieder zu Hause ankam und zweitens gibt es wohl kaum eine bessere Art, sich eine neue Geschichte auszudenken, als wenn man gelangweilt hinter dem Steuer sitzt und sich fragt, wo das alles enden wird und wie das alles aussehen würde, wenn du ein GPS hättest, das dich in die Irre führen würde. Alles in Allem kann ich also auf einen sehr erfolgreichen Samstag zurückblicken: Sieben Bücher verkauft, zwei Stapel Schallplatten und einen Plattenspieler erstanden, eine aufgeräumte Wohnung, ohne dass ich dafür einen Finger krumm machen musste und viele neue Sätze im Kopf, die mir dabei helfen werden, meine 50’000 Wörter zu vollenden. Wenn das kein gelungener Tag war, was dann?

Danke, November

Neun Monate lang habe ich mich mit ihr abgequält, habe versucht, sie zu dem Punkt zu führen, wo ich sie haben wollte, habe mit ihrer Sturheit gerungen und hatte doch immer wieder den Eindruck, bei ihr sei Hopfen und Malz verloren. Mehrmals war ich nahe daran, sie aufzugeben, sie ihrem Scheuklappen-Dasein zu überlassen und mich nicht mehr darum zu kümmern, ob sie gegen die Wand fährt oder nicht. Aber irgend etwas hinderte mich daran, sie links liegen zu lassen, ihrer armseligen Existenz ein Ende zu setzen. Ich weiss nicht, was ich in ihr sah, aber heute kann ich mit Freude verkünden, dass ich sie endlich dort habe, wo ich sie schon immer haben wollte.

Und wem habe ich das zu verdanken? Ausgerechnet dem November, der Monat, der neben dem Februar wohl den schlechtesten Ruf überhaupt geniesst. Wäre es nicht November geworden und hätte ich diesen Monat und vor allem das in diesem Monat angesetzte Schreiben nicht dazu benützt, mich noch einmal diesem scheinbar hoffnungslosen Fall zu widmen, ich glaube ihr letztes Stündlein hätte bald schon einmal geschlagen. Aber weil ich mich nun allen Widerständen zum Trotz Morgen für Morgen zu früh aus dem Bett quäle, um ein paar Sätze zu schreiben, weil ich den Haushalt noch öfter als gewöhnlich links liegen lasse, um mich meinen 50’000 Wörtern widmen zu können, weil ich hin und wieder gar das Gezanke der Kinder ignoriere, weil ich gerade ein paar gute Formulierungen im Kopf habe, habe ich es nun endlich fertig gebracht, diese widerspenstige Person, die mir als ihrer Schöpferin doch auf ewig zu blindem Gehorsam verpflichtet wäre, auf den rechten Weg zu bringen. Womit es mir endlich gelungen ist, den ersten Entwurf abzuschliessen.

Gut, es ist wirklich erst der erste Entwurf, es kann also im Zuge der Überarbeitung noch einiges schief gehen. Ob dieser Entwurf dann jemals gut genug sein wird, um den Computer zu verlassen, daran zweifle ich momentan noch ernsthaft. Und ob der überarbeitete Entwurf je auf das Interesse eines Verlegers stossen wird, wage ich gar nicht erst zu träumen. Aber das alles ist mir momentan noch egal. Hauptsache, ich habe die Tante endlich dort, wo ich sie haben wollte. Ich habe da nämlich noch eine andere Geschichte im Kopf, welcher ich mich gerne für den Rest dieses Novembers verschreiben möchte.

Ach ja, ich finde den November übrigens auch ohne das Schreiben einen wunderbaren Monat. Immerhin ist es der Monat, in dem ich vor zehn Jahren zum ersten Mal Mutter geworden bin. Eine der zahlreichen Hebammen, die dem damals schon etwas eigensinnigen Karlsson in einer langen Geburt dabei halfen, doch noch Mamas Bauch zu verlassen, meinte damals: „Das ist dann ja wohl ein Fasnachtskind“. Die gute Frau konnte sich einfach nicht vorstellen, dass zwei Menschen in nüchternem Zustand  mitten im Februar ein Menschlein zeugen, welches dann für den Rest seines Lebens mit einem Geburtstag m November gestraft sein würde. Aber als liebende Mama sorge ich natürlich dafür, dass unser Sohn trotz Novembergeburtstag ein wunderbares Fest feiern darf. Und darum werde ich in den kommenden sieben Tagen meine Novemberschreiberei wohl etwas in den Hintergrund stellen und stattdessen Leberpastete & Co. zubereiten müssen.

Wortverstopfung

Ja, dieses Novemberschreiben ist schon eine grossartige Sache. Einen Monat lang jede freie Minute schreibend verbringen, wie ich das liebe. Oder genauer gesagt, lieben würde, wenn ich denn nicht einmal mehr mit dieser blöden Schreibblockade zu kämpfen hätte. Nun, eigentlich ist es gar keine Schreibblockade, es ist vielmehr so eine Art Wortverstopfung. Die Handlung geistert in meinem Kopf herum, aber sie will sich nicht in Worte pressen lassen und schon gar nicht will sie einen Weg finden, hinaus aus meinem Kopf und ab in den Computer. Jeder Satz eine Zangengeburt, jedes zweite Wort völlig quer im Text, so dass ich alles wieder lösche.

Irgendwie erinnert mich das Ganze an das Prinzchen, das neulich morgens um halb sechs laut schreiend im Bett stand und versuchte, seine Windel mit etwas zu füllen, was nicht aus ihm heraus wollte. Nun gut, ich stehe nicht morgens um halb sechs schreiend im Bett, dafür aber sitze ich eine halbe Stunde später mit gequältem Gesichtsausdruck am Computer und versuche, die Geschichte aus meinem Kopf herauszupressen. Beim Prinzchen war die Sache relativ einfach: Ein paar Mandarinen und die Verstopfung war Vergangenheit.

Ich fürchte, bei meiner Verstopfung braucht es mehr als ein paar Mandarinen. Auch wenn Mandarinen zur Erfrischung gar nicht schlecht wären.  Aber die Kinder haben die fünf Kilo, die das Au-Pair und ich gestern nach Hause geschleppt haben, bereits aufgegessen. Nein, ich glaube, bei mir bräuchte es eine radikalere Kur: Mehr Schlaf, weniger trockener Papierkram, der auch noch im November fertig werden muss, mehr Musse, um einfach mal zu sein und die Gedanken wandern zu lassen. Ein Luxus, der momentan leider nicht drinliegt, so sehr ich mich auch darum bemühe.

Aber vielleicht ist es gerade dieses Bemühen, das die Worte daran hindert, herauszukommen. Vielleicht kommen sie ja lieber, wenn ich nicht so viel Druck mache. Und deshalb werde ich für heute Abend den November November sein lassen und mich aufs Ohr hauen. Zu einer so unvernünftig frühen Stunde, dass die Gefahr besteht, dass ich für einmal noch vor den Kindern schlafen werde.

Übrigens beruhigt es mich ungemein, dass auch andere Novembrige mit ähnlichen Blockaden zu kämpfen haben. Und wenn ich bei gleicher Gelegenheit daran erinnert werde, dass ich  – Novemberschreiben sei Dank – diejenige war, die der Schreibschaukel den ersten Schubser gegeben hat, dann bin ich schon fast ein wenig gerührt. Ist eben trotz allem eine grossartige Sache, dieses Novemberschreiben.

Wieder mal ein wenig weiser geworden

Hin und wieder sammeln sich bei mir neue Erkenntnisse an, die ich dann unbedingt mit meinen Lesern teilen will, weil sie so weltbewegend sind. Hier also  wären sie:

1. Wenn man seinen Computer durch Net Nanny bewachen lässt, dann sollte man im Blog nicht unbedingt von Absinthe-Luxemburgerli schwärmen. Denn sonst kann es passieren, dass einem die Net Nanny den Zutritt zum eigenen Blog verwehrt, weil dort angeblich für Alkohol geworben wird. Zum Glück kenne ich das Zauberwort, sonst wäre hier seit gestern Abend vorbei mit Lustig.

2. Das Novemberschreiben findet im November statt, weil es dann –  Zeitumstellung sei Dank –  sogar der grösste Morgenmuffel schafft, frühzeitig aus den Federn zu kommen, um ein wenig zu schreiben, bevor die Kinder durchs Haus rasen. Gott sei Dank gibt es kein Märzschreiben. Da brächte ich wohl keinen Satz zustande, geschweige denn 50’000 Wörter.

3. Wer findet, er werde zu wenig beachtet, muss nur einmal mit einem dunkelhäutigen Prinzchen an der einen und einem blonden Prinzchen an der anderen Hand spazieren gehen.  Spätestens nach zehn Minuten hat man mehr bewundernde Blicke eingeheimst als im ganzen bisherigen Leben.

4. Auch Arbeit, die man mit Leidenschaft tut, laugt aus. Bisher hatte ich ja die Meinung vertreten, nur Dinge, zu denen ich mich aufraffen muss – Unterrichten, Hausarbeit, Rechnungen bezahlen – würden mich ermüden. Inzwischen habe ich leider erkennen müssen, dass ich es auch nicht schaffe, rund um die Uhr das zu tun, was mich begeistert: Schreiben, die Kinder um mich haben, Projektarbeit und dergleichen. Hin und wieder sollte man schlafen, so sehr man sich auch dazu überwinden muss.

5. Zweijährige Jungs sollten auf gar keinen Fall dunkelblondes, dichtes Haar auf dem Kopf haben, denn sonst werden sie grundsätzlich als Mädchen behandelt, mögen sie sich noch so sehr wie ein furchterregender Ritter aufführen.

6. Delegieren klingt zwar gut, ist in der Realität aber völlig unbrauchbar, weil man dreimal mehr Arbeit hat, als wenn man die Sache von Anfang an selber an die Hand genommen hätte.

7. Auch wenn es dir im August, als du den Termin vereinbart hast, noch so vorkam, als würde es nie November, irgendwann ist der November dennoch da und du musst der Tatsache ins Auge sehen, dass du am nächsten Samstag eine Lesung abhalten wirst und dass es jetzt zu spät ist, den Kopf aus der Schlinge zu ziehen.

8. Es sieht zwar viel ordentlicher aus, wenn man seinen Kalender elektronisch führt und man ihn am Anfang der Woche ausdruckt, anstatt alles in diese winzigen Feldchen auf dem Wandkalender zu kritzeln. Das Leben aber bleibt gleich chaotisch wie eh und je.

9. Glaube bloss nicht, es bliebe der Kinderärztin verborgen, dass das Prinzchen an seinem Geburtstag zu viele Süssigkeiten gegessen hat. Ein kurzes Abtasten des Bauches und es ist klar, dass diese Verstopfung nie und nimmer zustande gekommen wäre, hätte sich das Kind in den vergangenen Tagen von Obst, Vollkornbrot und Apfelsaft ernährt. Und nein, ich bin nicht schon wieder aus nichtigem Grund zum Arzt gerannt. Das Kind musste bloss zeigen, dass es sich seinem Alter entsprechend entwickelt. Und ich kann übrigens wirklich nichts dafür, dass er sich inzwischen zu einem kleinen Klugscheisser entwickelt hat: Da wollte ihm ein Dreijähriger weismachen, das auf dem Bild sei ein Fisch, aber das Prinzchen insistierte, dass es ein „Defwiin“ sei. (Nun ja, ich würde zwar behaupten, es sei ein Hai gewesen und kein Delfin, aber was weiss ich denn schon?)

10. Du kannst Luise tausendmal sagen, sie dürfe nicht mit Mamas Keilabsätzen an den Füssen vom Trip Trap springen. Sie würde auch dann nicht glauben, dass das nicht geht, wenn sie sich  tatsächlich einmal den Knöchel brechen würde.

11. Wenn man versehentlich den Blogpost in den Papierkorb bewegt, anstatt ihn zu veröffentlichen, dann sollte man dies vielleicht als Zeichen auffassen, dass es jetzt Zeit für Feierabend wäre. Oder aber dass der Post zu doof ist, um publiziert zu werden.

Geschafft

Hätte man mir vor ein paar Monaten gesagt, dass es möglich ist, mit fünf Kindern und Ehemann die Schweinegrippe inklusive anschliessender Mittelohrentzündung durchzustehen, dazwischen Karlssons Geburtstag zu feiern, das ganz normale Leben mit Haushalt, Gästen und Wäschebergen zu meistern und daneben noch 62399 Worte zu schreiben, ich hätte ihn für verrückt erklärt. Neben all dem Trubel in unserer Familie kann man nicht an einem Text dranbleiben. So lautete meine Standardausrede, wenn mich jemand fragte, weshalb ich meine Schreibprojekte nicht endlich zu Papier bringen würde. Und nun habe ich mir, ohne es ernsthaft zu wollen, das Gegenteil bewiesen. Dass ich mich beim Novemberschreiben angemeldet habe, war nämlich nur so eine Idee, von der ich gedacht hatte, ich würde sie beim geringsten Widerstand wieder aufgeben. Eine Erkältung oder ein paar zu kurze Nächte würden genügen, um mich wieder davon abzubringen, hatte ich gedacht. Zwei, drei Tage würde die Begeisterung andauern, länger nicht.

Aber ich hatte nicht mit der Leidenschaft gerechnet, die mich packte, sobald ich mit dem Schreiben begonnen hatte. Ob ich kochte, wickelte, einkaufte oder putzte, immer war mein Kopf am Schreiben. Immer wieder musste ich mich zum Computer schleichen, um ein paar Sätze einzutippen, die ich vergessen würde, wenn ich sie nicht sofort notierte. Und dennoch ist unser Leben nicht vollkommen aus den Fugen geraten. Okay, „Meiner“ und ich haben etwas weniger miteinander geredet als gewöhnlich, sind uns sogar einmal in die Haare geraten, der Zoowärter musste sich etwas öfter mit sich selbst beschäftigen, die in gewöhnlichen Zeiten schon spärliche Adventsdekoration fällt dieses Jahr noch etwas spärlicher aus und die Putzfrau musste heute vier Stunden putzen anstatt der sonst üblichen zwei. Aber wenn ich sehe, wie viel glücklicher ich war, wie viel ausgeglichener, wie viel erträglicher für meine Umwelt, dann war es das Wert.

Und wenn ich sehe, wie viel Novembertext darauf wartet,  überarbeitet zu werden, dann wird mir klar, dass dieser November noch lange dauern wird. Sehr sehr lange.

Halbzeit

Mein Novembertext ist zur Hälfte fertig. Mehr als fünfundzwanzigtausend Worte habe ich geschrieben in der vergangenen Woche.  Ohne mein Blog-Geschreibsel dazuzuzählen. Habe zu wenig geschlafen, zu viel gegessen, um wach zu bleiben, meinen Haushalt schleifen lassen, dass es eine Schande ist. Aber es hat sich gelohnt: Noch nie zuvor war ich so zufrieden, noch nie zuvor habe ich mit einer solchen Gelassenheit auf die zahlreichen Mätzchen meiner Kinder reagieren können, noch nie zuvor habe ich mich so ausgeglichen gefühlt.

Zu dumm nur, dass ich schon die Hälfte geschafft habe. Was mache ich bloss, wenn der November vorbei ist?

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Süchtig

Bis anhin hatte ich mich eigentlich nicht für einen suchtgefährdeten Menschen gehalten. Okay, ich kann Luxemburgerli nicht widerstehen. Aber die Dinger sind so teuer, dass ich sie mir alle Schaltjahre leiste, – oder schenken lasse,- so dass keinerlei Suchtgefahr besteht. Dass ich süchtig sein könnte nach Lesen ist mir schon eher mal durch den Kopf gegangen. Wenn ich mich dabei erwischt habe, wie ich eine Gebrauchsanweisung durchgelesen habe, weil gerade kein anregenderer Lesestoff zur Hand war. Oder den Text auf der Shampooflasche. Oder die Wegleitung zur Steuererklärung.

Gestern aber ist mir klar geworden, dass auch ich ein Suchthaufen bin. In meinem Kopf schwirrten zwei Texte herum. Wunderschöne, geschliffene Sätze, Pointen, die ich nicht vergessen wollte, Worte, die so treffend waren, dass ich sie auf keinen Fall vergessen wollte. Aber ich hatte keine Zeit. Der Zoowärter wartete auf sein Frühstück, das Prinzchen hatte eine volle Windel, die Putzfrau wartete darauf, dass ich das Chaos aus dem Weg räume, damit sie ungehindert staubsaugen konnte. Keine Chance zu entkommen, sich hinter den Bildschirm zu setzen und zu tippen, was das Zeug hält. Nicht mal Zeit, mir ein paar Notizen zu machen, damit die Sätze nicht wieder verschwinden. Und so verwandelte ich mich in eine Furie mit zittrigen Fingern, rasendem Puls und starrem Blick. Ich wollte schreiben, musste schreiben und zwar jetzt gleich, sofort! Es fehlten nur noch die Schweissausbrüche, und ich hätte mich gefühlt wie ein Junkie auf Entzug. Nicht, dass ich Erfahrung hätte mit solchen Dingen…

Wenn das so weitergeht mit mir, kann das ja heiter werden. Im Moment zum Beispiel schwirren in meinem Kopf Blog-Posts durcheinander, Sätze für das Novemberschreiben, Ideen für die nächste Geschichte. Und ausserdem habe ich da noch ein Buch, dass ich unbedingt fertig lesen muss. Nichts Hochstehendes, bloss eine belanglose Chick-Lit-Schnulze in miserabler deutscher Übersetzung, die ich mir gekauft habe, um die Fahrt von Zürich nach Aarau zu verkürzen. Aber ich muss doch wissen, ob die Tussi am Ende Ed nimmt oder Josh, nicht wahr? Okay, ich geb’s zu, ich weiss, dass sie Ed nimmt. Ich habe das Ende schon gelesen. Aber ich muss doch wissen, wie es dazu kommt.

Während ich mich in einem Rausch von Lesen und Schreiben befinde, dämmt „Meiner“ das Chaos in Haushalt, Terminkalender und Wäschekorb ein, so gut es geht. Mit solchen Trivialitäten kann ich mich momentan einfach nicht herumschlagen…

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